Weltcup_Damen

50. Weltcup-Sieg für Shiffrin im Courchevel-Slalom

COURCHEVEL, FRANCE - DECEMBER 22: Petra Vlhova of Slovakia takes 2nd place, Mikaela Shiffrin of USA takes 1st place, Frida Hansdotter of Sweden takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Slalom on December 22, 2018 in Courchevel France. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Mikaela Shiffrin eilt weiter von Sieg zu Sieg. Mit ihrem Slalom-Erfolg am Samstag in Courchevel hält die 23-jährige US-Amerikanerin nun schon bei insgesamt 50 Weltcup-Triumphen. Hinter der Dreifach-Weltmeisterin musste sich auch im vierten Saison-Bewerb die Slowakin Petra Vlhova (+0,29 Sek.) mit Platz zwei begnügen. Die Schwedin Frida Hansdotter (0,37) komplettierte als Dritte das Podest.

Shiffrin dachte zunächst bei der Zieldurchfahrt, dass sie den Jubiläumssieg um vier Hundertstel verpasst hatte. Denn diesen Rückstand hatte sie bei der letzten Zwischenzeit auf Vlhova gehabt. Doch auf den letzten 16,5 Fahrsekunden auf dem von ihrem Trainer Jeff Lackie gesetzten Kurs fixierte sie dann noch relativ klar den schon am Vortrag angekündigten Triumph. „Ich habe kämpfen müssen“,  gestand aber Shiffrin im ersten ORF-Interview. „Der Schlüssel war die richtige Balance, damit ich den Ski laufen lassen kann. Das ist natürlich riskant, aber auch verrückt, was da dann alles möglich ist.“

Für Shiffrin war es nach Lake Louise (Super-G), St. Moritz (Super-G und Parallelslalom) und dem Riesentorlauf am Vortag in Courchevel bereits der fünfte Sieg en suite und ihr bereits siebenter in dieser Saison. Dazu steht sie nun mit ihrem 35. Erfolg in einem klassischen Slalom auf einer Stufe mit ihrem Vorbild Marlies Schild. Noch in diesem Jahr – am 29. Dezember am Semmering – hat sie die Chance, zur alleinigen Nummer eins in diesem Ranking aufzusteigen.

Dass sie so schnell die Marke von 50 Weltcup-Siegen erreicht hat, könne sie kaum glauben, „schließlich bin ich doch erst 23 Jahre alt“. Keine andere Skirennläuferin – weder Österreichs Jahrhundertsportlerin Annemarie Moser-Pröll noch ihre Landsfrau Lindsey Vonn -, und auch nicht Rekordsieger Ingemar Stenmark oder ÖSV-Superstar Marcel Hirscher hatten so jung so viele Rennerfolge vorzuweisen.

Beste Schweizerin wurde Wendy Holdener. Sie konnte mit 1,14 Sekunden zwar nicht mit den Schnellsten drei mithalten, wurde aber mit einer soliden Leistung dennoch Vierte. Mit den Verhältnissen in Courchevel kam sie nicht wirklich gut zurecht. Eine ansprechende Leistung zeigte Aline Danioth. Sie schaffte im zweiten Durchgang die zehntbeste Zeit und konnte sich dadurch auf den 26. Rang verbessern. Carole Bissig, die knapp Qualifikation für den zweiten Durchgang geschafft hatte, wurde am Ende 27. Nicht am Start war in Courchevel Michelle Gisin. Nach einer intensiven Rennsaison und dem Sturz ihres Bruders Marc bei der Abfahrt von Gröden legte die Engelbergerin eine Pause ein.

Beste ÖSV-Dame war die Vorarlbergerin Katharina Liensberger als Fünfte. Bernadette Schild, die nach dem ersten Durchgang auf dem aussichtsreichen dritten Platz gelegen war, fädelte im Finale ein. Katharina Truppe wurde. Elfte.

Quelle: APA
Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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