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Åre kämpft um Herren-Abfahrt in voller Länge

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Wie zu erwarten, wird von den Abfahrern bei der WM in Åre Geduld und Flexibilität gefordert. Bis zuletzt will man alles versuchen, um ein Rennen über die gesamte Distanz und über 3.122 Meter zu ermöglichen, aktuell sind es nur 2.172 m. Deshalb ist für Samstagfrüh ein Mini-Training von ganz oben bis Lillbranten unter dem Super-G-Start geplant. Bei Rennabsage wird es Sonntag versucht.

Insgesamt drei Optionen gibt es für Samstag. Wie FIS-Chef-Renndirektor Markus Waldner am Freitagabend im Team Captains Meeting erklärte, wird um 6.00 Uhr in der Früh die erste Juryentscheidung fallen, ob Plan A in Kraft treten kann. Bisher wurde zweimal nur ab dem Super-G-Start trainiert, für ein Rennen muss auch der oberste Teil einmal vorher gefahren werden, weshalb ein Mini-Training angesetzt wird.

„Alle wollen von oben starten. Es wird äußerst schwierig, wir arbeiten weiter“, sagte Waldner. Wahrscheinlicher ist daher, dass Plan B in Kraft tritt, denn bis in die Mittagsstunden sollen bis zu zwanzig Zentimeter Schnee fallen, starker Wind wehen, auch mit Windverfrachtungen ist zu rechnen. Der Start der Abfahrt wäre dann
um 12.30 Uhr ab dem Super-G-Start vorgesehen, späteste Startzeit wäre 14.00 Uhr.

Lässt es das Wetter den ganzen Tag über nicht so nicht zu, tritt Plan C in Kraft: Die Abfahrt am Samstag wird abgesagt und auf Sonntag verschoben. Dort wird gemäß dem Schema „Plan A“ nochmals versucht, in der Früh ein Kurz-Training von ganz oben durchzuführen. Die Herren würden um 12.30 Uhr die Abfahrt fahren, die Damen auf 10.30 Uhr nach vor wechseln. Das ursprünglich für Sonntag vorgesehene Kombi-Training der Herren würde dann nicht stattfinden.

Freilich würden alle gern von oben fahren, aber das Wichtigste sei, dass es ein faires Rennen gibt. Etwas abgetragen wurde der letzte Sprung, der im ersten Training sehr weit gegangen war. Der Österreicher Matthias Mayer landete erst nach 65 Metern, von den Österreichern flog auch Christian Walder sehr weit. Freitag war wegen der Damen-Kombinationsabfahrt nicht bis ins Ziel gefahren worden.

„Matthias war der weiteste. Er ist schon in die Senke gesprungen, wenn das fünf Meter weiter geht, kannst du das nicht mehr stehen, da wird es dann gefährlich. Und im Rennmodus, wenn jeder an die Grenzen geht, wird das gefährlich“, erklärte der Abfahrts-Chef der Österreicher Josef Brunner.

Quelle: FIS, APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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