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BEAT FEUZ GEWANN ABFAHRT IN GARMISCH

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APA, EK – Beat Feuz hat am Samstag die letzte Ski-Weltcup-Abfahrt vor den Olympischen Spielen gewonnen. Der Schweizer war in Garmisch-Partenkirchen 0,18 Sekunden schneller als die ex aequo Zweiten Vincent Kriechmayr und Dominik Paris. Für Kriechmayr war es in seiner Karriere die erste Podiumsplatzierung in einer Abfahrt.

„Es schlägt, es ist streng. Man ist völlig am Ende hier im Ziel. Aber wenn es schlussendlich grün aufleuchtet, entschädigt das für alles“, sagte Feuz, der nach Lake Louise und Wengen schon den dritten Sieg in dieser Saison feierte. Das war zuletzt 2011/12 mit Didier Cuche einem Schweizer gelungen. „Es ist mir eigentlich egal auf welcher Strecke ich gewinne, aber Garmisch hat mir noch gefehlt, das ist natürlich schön.“ Vor einer Woche in Kitzbühel war Feuz Zweiter gewesen.

Der Schlüssel zu seinem Sieg war der Schlussabschnitt mit dem Kernstück Freier Fall. Dort deklassierte der Emmentaler die Konkurrenz regelrecht. „Besichtigt haben es viele so, aber letztendlich ist es wahrscheinlich nur mir so geglückt“, erklärte Feuz zu seiner Linienwahl. „Bei mir war es alles sehr auf Zug, viele hat es reingedrückt oder rausgedrückt. Das war bei mir nicht der Fall.“ Nach dem Sieg in Lake Louise, Wengen und Garmisch-Partenkirchen übernimmt er somit auch die Führung im Abfahrtsweltcup.

Aksel Lund Svindal, der die Startnummer eins gewählt hatte, war auch diesmal ein Podestplatz bei einer Kandahar-Abfahrt verwehrt. Der Norweger musste sich mit 0,28 Sekunden Rückstand mit Rang vier begnügen und auch die Führung im Abfahrts-Weltcup an Feuz abtreten, er seinen insgesamt zehnten Sieg bejubeln durfte. Gar nicht am Start war krankheitsbedingt sein Teamkollege Kjetil Jansrud.

Als zweitbester Schweizer beendete Mauro Caviezel die Abfahrt auf Platz 17. Weltcuppunkte sicherten sich ausserdem Urs Kryenbühl (23.), Gian Luca Barandun (25.) und Gilles Roulin (30.). Weniger erfreulich verläuft das Rennen für Patrick Küng, er verpasst ein Tor und kann sich somit keine Weltcup-Punkte sichern.

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen (0,53) war als Siebenter bester Starter der deutschen Mannschaft, für die Andreas Sander lange auf Podestkurs unterwegs war. Auch ihn warf ein Fehler in der entscheidenden Passage zurück. Sander (1,06) belegte am Ende den elften Rang. Trainings-Dominator Christof Innerhofer (1,15) lag schon am Boden, setzte seine Fahrt jedoch fort und wurde sogar noch 14.

Ergebnisse

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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