Weltcup Herren

Beat Feuz startet als Topfavorit ins Rennen in Lake Louise

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Mit der Abfahrt am Samstag in Lake Louise beginnt der Ski-Weltcupwinter auch für die Speed-Herren. Erstmals seit langem gehen nicht die seit Jahren hier dominierenden Norweger als Topfavoriten ins Rennen, vielmehr ist das diesmal Beat Feuz.

Dass Weltmeister Feuz nur schwer zu biegen sein wird, hat er diesmal schon im Training beeindruckend gezeigt. Ob es in Lake Louise erstmals seit 2010 ein Wochenende ohne norwegischen Sieg gibt – die „Elche“ haben hier von den jüngsten 11 Rennen 9 gewonnen – , bleibt abzuwarten. Aksel Lund Svindal, mit acht Siegen nach wie vor der „König“ im kanadischen Naturparadies, war im Training trotz Daumenschiene und angeklebtem Skistock schnell, Jansrud probierte viel aus.

Feuz wiederum scheint sich in der neuen Rolle als Papa extrem wohlzufühlen, was vor allem seine Fabelzeit im zweiten Training unterstrich. „Hier stellt er sich auf die Ski und ist schnell. Es geht ihm alles leicht von der Hand“, weiß der Österreicher Hannes Reichelt. „Ich hoffe, wir können ihm dann wenigstens später in der Saison lästig werden.“

Mit acht Siegen ist Aksel Lund Svindal nach wie vor der „König“ von Lake Louise. Sechs Mal seit 2005 hat der Norweger in Kanada alleine den Super-G gewonnen. In den jüngsten elf Rennen ging dank Svindal (6) und Kjetil Jansrud (3) der Sieg gleich neun Mal an die Norweger, die alleine in den jüngsten sechs Super-G jeweils den Sieger stellten.

Insgesamt haben in den vergangenen elf Rennen nur Dominik Paris (ITA/2013) und Beat Feuz (SUI) im Vorjahr jeweils in der Abfahrt die norwegische Siegesserie in Kanada unterbrochen. Österreich ist seit 2010 (Michael Walchhofer/Abfahrt) in Lake Louise sieglos.

Die Sieger der Herren-Weltcuprennen in Lake Louise seit 2005:

2005: Abfahrt: Fritz Strobl (AUT), Super-G: Aksel Lund Svindal
(NOR)

2006: Abfahrt: Marco Büchel (LIE), Super-G: John Kucera (CAN)

2007: Abfahrt: Jan Hudec (CAN), Super-G: Aksel Lund Svindal (NOR)

2008: Abfahrt: Peter Fill (ITA), Super-G: Hermann Maier (AUT)

2009: Abfahrt: Didier Cuche (SUI), Super-G: Manuel Osborne-Paradis (CAN)

2010: Abfahrt: Michael Walchhofer (AUT), Super-G: Tobias Grünenfelder (SUI)

2011: Abfahrt: Didier Cuche (SUI), Super-G: Aksel Lund Svindal (NOR)

2012: Abfahrt: Aksel Lund Svindal (NOR), Super-G: Aksel Lund Svindal (NOR)

2013: Abfahrt: Dominik Paris (ITA), Super-G: Aksel Lund Svindal (NOR)

2014: Abfahrt: Kjetil Jansrud (NOR), Super-G: Kjetil Jansrud (NOR)

2015: Abfahrt: Aksel Lund Svindal (NOR), Super-G: Aksel Lund Svindal (NOR)

2016: Keine Rennen

2017: Abfahrt: Beat Feuz (SUI), Super-G: Kjetil Jansrud (NOR)

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Elina Kalela

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