Weltcup Herren

Bekannte Favoriten auf zahmer Kandahar-Strecke in Garmisch

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Beat Feuz und Dominik Paris sind auch bei der WM-Generalprobe der Abfahrer in Garmisch-Partenkirchen die Gejagten. Feuz hielt sich im Training erneut im Hintergrund. Der Disziplinen-Führende fuhr wenig „in der tiefen Position“, nach Kitzbühel machte das Knie Probleme. Für Samstag versprach der Schweizer keine Schonung. „Voller Angriff“, lautete die Devise vom Feuz, der in zehn der vergangenen elf Abfahrten auf dem Podest stand.

„Die Piste ist nicht so rumplig und eisig wie die letzten Jahre“, sagte der Vorjahressieger. Das liege ihm nicht mehr, aber auch nicht weniger. „Ich glaube, da gibt es ein großes Feld, das um die Podestplätze mitfahren wird.“ Einfach sei die Kandahar trotzdem nicht. „Man hat nie gute Sicht, weil die Strecke ein Schattenhang
ist.“

Dominik Paris greift nach Erfolgen auf der Streif und Stelvio nach dem Klassiker-Triplepack. „Es war bisher eine Topsaison von mir, so gut im Rennen war ich selten.“ Drei Siege in einer Saison sind im italienischen Team erst Christof Innerhofer (2012/13) und Kristian Ghedina (1996/97) gelungen. Der Mann mit der Holzfällerstatur carvte trotz aufrechter Position und einem Fehler im oberen Streckenteil auf Trainingsplatz zwei.

In Abwesenheit der zwei angeschlagenen Teamleader Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud fuhr sich 2016-Sieger Aleksander Aamondt Kilde im Training in den engeren Anwärterkreis. Er gehöre nun „schon zu den Favoriten“, meinte der Norweger bereits nach seiner Donnerstag-Bestzeit selbstbewusst, ruderte dann aber ein wenig zurück: „Feuz, Paris, Kriechmayr, Reichelt. Wir haben viele Favoriten. Für mich wäre Top Drei schön.“

Von Österreichs Ski-Assen brachte sich vor allem Vincent Kriechmayr mit einer Bestzeit im Abschlusstraining in Lauerstellung. Der Wengen-Sieger brennt nach seinem Kitzbühel-Out auf Wiedergutmachung. „Für mich ist das Rennen sehr entscheidend, weil ich mich wieder besser präsentieren will.“ Kriechmayr schob, wie so viele im Feld, Feuz die Rolle des ersten Favoriten zu. „Ich schätze, dass der Beat auf diesen Schneeverhältnissen wieder sehr stark sein
wird.“

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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