Weltcup Herren

Clement Noel gewann Kitzbühel-Slalom

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Mit Clement Noel gibt es derzeit im Slalom-Weltcup einen Wiederholungstäter. Der junge Franzose gewann am Samstag eine Woche nach seinem Sieg in Wengen auch den Kitzbühel-Slalom. Mit einem furiosen Finale auf dem Ganslernhang schwang sich Marcel Hirscher als Zweiter (+0,29 Sekunden) auf das Podest. Dritter wurde mit Alexis Pinturault (+0,36) ein weiterer Franzose. Vorjahressieger Henrik Kristoffersen wurde vierter.

Noel ist der erste französische Ski-Rennläufer seit Jean-Baptiste Grange in der Saison 2010/11, der mehr als einen Slalom in einem Weltcup-Winter gewann. Der 34-jährige Grange, den Noel als große Inspiration bezeichnet, ist noch immer aktiv, fällt derzeit aber wegen eines Kreuzbandrisses aus. „Das war speziell. Es waren so viele Leute, das habe ich noch nie gesehen,“ meinte der 21-jährige Noel in seiner ersten Reaktion. „Ich weiß, dass ich schnell fahren kann seit dem Beginn der Saison. Aber ich muss das konstant schaffen.“

Hirscher, zur Halbzeit nur Neunter im Klassement, warf im zweiten Durchgang wie schon so oft in dieser Saison alles in die Waagschale, wofür er mit der Laufbestzeit belohnt wurde. So freute er sich über die neuerlich geglückte Schadensbegrenzung. „Ich glaube, das passt ganz gut am Ende des Tages,“ meinte der Salzburger, der bis zur Fahrt von Noel in Führung lag. Während des gesamten Rennens gab es in Kitzbühel heftigen Schneefall.

Eine Überraschung liefert Albert Popow. Der junge Bulgare belegte den neunten Platz, nachdem er mit Startnummer 71 noch auf Rang fünf zur Halbzeit gefahren war. „Ich mag es, wenn es super-eisig ist und schwierig. Das ist mein Ding,“ erklärte der 21-jährige auf Deutsch. Popow trainiert seit drei Jahren mit dem deutschen Team um Felix Neureuther (11.), war sogar für ein Jahr in Tirol in der Schule und vor dem Kitzbühel-Slalom nur in Levi (20.) und Madonna (16.) in die Top 30 gekommen.

Nach dem tückisch gesetzten ersten Durchgang war Zenhäusern knapp vor Noel auf Platz eins gelegen. „Mir ist es recht gut gegangen, ich habe die Wellen recht gut geschluckt,“ meinte Zenhäusern. Am Ende wurde Zenhäusern sechster. Daniel Yule schaffte es als zweitbester Schweizer (Platz 18) noch in die Top 20.

Am Dienstag geht es mit dem Nachtslalom in Schladming weiter.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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