Marc Gisin: "Ich hatte einen Disput mit den Ärzten"

Marc Gisin:
23.09.2015 17:56:33 | skionline.ch, Peter Gerber
Marc Gisin ist wieder da. Nach dem heftigen Sturz beim Super-G von Kitzbühel musste der heute 27-jährige Engelberger die Saison 2014/15 vorzeitig beenden. Eine Blutung unter der Schädeldecke hatte die Ärzte im Februar zu diesem Entscheid gezwungen. Jetzt nimmt Gisin voller Zuversicht und gesund die neue Weltcup-Saison in Angriff.

Seine von Natur aus schon sonore Stimme kratzt etwas. Eine leichte Erkältung plagt Marc Gisin. Nicht mehr als Randnotiz wenn man weiss, was der 27-Jährige im Anschluss an den Super-G vom 23. Januar 2015 durchgemacht hat. Der Bruder von Abfahrtsolympiasiegerin Dominique Gisin stürzte beim Rennen in Kitzbühel heftig. Schwere Prellungen, eine Hirnerschütterung und – vor allem das – eine Blutung unter der Schädeldecke verunmöglichten eine Fortsetzung der Wettkampfsaison. Auch wenn es für den Engelberger schwer zu akzeptieren war.

Tempi passati. Marc Gisin ist wieder da, hat mit der Mannschaft das Speed-Trainingslager ins Südamerika absolviert und brennt auf die ersten Einsätze in Nordamerika. "Es gibt schon noch etwas zu tun", sagt der Zentralschweizer im Gespräch mit skionline.ch. Eine gewisse Zeitspanne bleibt ja noch, denn die Speed-Spezialisten greifen erst im November ins Geschehen ein. Marc Gisin aber ist bereit.

 
Foto: peg