Ein König war beim BOSV zu Gast

Ein König war beim BOSV zu Gast
01.11.2016 10:00:10 | skionline.ch, Peter Gerber
pd/peg. Mathias Glarner war Gastrefernt beim Infoabend des Berner Oberländischen Skiverbandes BOSV. Der Schwingerkönig sprach über mentales Training und Stolpersteine auf dem Weg eines Sportlers oder einer Sportlerin.

Zahlreiche Angehörige des Berner Oberländischen Skiverbandes trafen sich am 28. Oktober zum jährlichen Infoabend des BOSV. Ein eindrückliches Referat des neuen Schwingerkönigs Mathias Glarner bildete den Höhepunkt des Abends. Der Haslitaler, Spitzensportler durch und durch, repräsentiert  das Bild des „modernen Schwingers“. Glarner stammt aus einer Sportler-Familie. Deshalb erstaunt es kaum, dass der ausgebildete Polymechaniker sein Studium in Sportwissenschaften bis zum Master abschloss. Sein Vater habe ihm in jungen Jahren den folgenden Satz mit auf den Weg gegeben: „Ihr müsst nicht, ihr dürft, aber wenn, dann macht ihr es richtig“. Dieser Leitsatz habe den jungen Matthias Glarner auf seinem sportlichen Werdegang als Schwinger bis hin nach Estavayer ans Eidgenössische begleitet. Während den zwei Tagen dort lieferte Mättel eine eindrückliche Leistung ab und erreichte mit dem Königstitel das Grösste, was ein Schwinger in seiner Karriere erreichen kann.

Gespickt mit vielen Beispielen zeigte der 30-jährige Spitzensportler den BOSV-Athletinnen und -Athleten auf, wie auf ein bestimmtes Ziel hin gearbeitet werden kann. Die Spanne reiche von einfachen Symbolen bis hin zum Countdown der Tage bis zum Wettkampf. Wichtig dabei sei die mentale Einstellung und Vorbereitung auf einen Anlass. Dazu komme, so Glarner, dass ein Athlet sich stets über mögliche Stolpersteine bewusst sein müsse und dass es im Sport Rahmenbedingungen geben kann, auf welche der Sportler keinen Einfluss nehmen können Glarner verriet, dass er über Jahre hinweg auf sein grosses Ziel hingearbeitet und dabei auf kleinste Details geachtet habe.

BOSV-Präsident Johny Wyssmüller präsentierte einen Rückblick auf den vergangenen Winter und sprach dann über die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Er schloss damit, dass der BOSV den Athleten zwar die Trainer zur Verfügung stelle, die Athletinnen und Athleten die Türen zum nächsten Schritt jedoch durch sportliche Erfolge selber öffnen müssen.

Monika Amstutz, Chefin Leistungssport Alpin und Ausbildung begann ihr Referat mit der Feststellung, dass Zeit heutzutage das kostbarste Gut sei und stellte die Frage, wie die 24 Stunden eines Tages sinnvoll genützt werden könnten. Dazu kämen weitere Fragen welche die Sportlerinnen und Sportler dazu ermuntern sollen sich zu überlegen, wo sie aktuell stehen und sie gewillt seien, den Weg des Leistungssports zu gehen. Amstutz schloss ihren Vortrag mit der Feststellung, dass der BOSV alles daran setzen wolle, dass „von allen Beteiligten in die gleiche Richtung am Karren gezogen wird“.

Quelle BOSV
Foto: BOSV / Rosmarie Knutti-Willener