Gewinnt die Logik WM-Gold oder stolpert die Favoritin?

Gewinnt die Logik WM-Gold oder stolpert die Favoritin?
17.02.2017 19:32:41 | skionline.ch, Peter Gerber
APA/peg. Beim letzten WM-Rennen der Frauen am Samstag in St. Moritz kann es nur eine logische Siegerin geben. Mikaela Shiffrin ist Favoritin, für die 21-jährige US-Amerikanerin wäre es der dritte WM-Titel in ihrer Spezialdisziplin in Folge.

Mikaela Shiffrin startet als grosse Favoritin auf Gold in den Slalom. Stolperstein könnte die nicht besonders steile Piste sein, die auch Mitfavoritinnen auf Medaillen oder Aussenseiterinnen Chancen eröffnet. Wegen der eher flachen WM-Piste würde der von Shiffrin über Wendy Holdener, Frida Hansdotter (Sd) bis zu den im Team-Event so starken Slowakinnen Veronika Velez-Zuzulova und Petra Vlhova reichende Favoritenkreis recht gross sein. Bis auf Vlhova waren die erwähnten Fahrerinnen in St. Moritz beim Weltcup-Final 2016 auf den Top-Positionen zu finden. Shiffrin gewann damals das Rennen vor Velez-Zuzulva, Hansdotter und Holdener.

Sämtliche der erwähnten Top-Favoritinnen haben in St. Moritz schon eine Medaille gewinnen können Holdener die goldene in der Kombination, Shiffrin Silber im Riesenslalom, die beiden Slowakinnen Silber und Frida Hansdotter Bronze im Team-Event. Nach ihrem Training in Italien fühlt sich die Shiffrin, Slalom-Weltmeisterin 2013 und 2015, bereit für den nächsten Coup. "Ich bin definitiv gut vorbereitet und habe ein gutes Gefühl auf Skiern", sagte die Amerikanerin, die seit Jahren in dieser Disziplin das Mass der Dinge ist.

Wendy Holdener ist die grosse Schweizer Hoffnung im letzten Frauen-Rennen. In laufencen Winter überzeugte die Schyzerin in ihrer Paradedisziplin mit konstant guten Auftritten im Weltcup. 7 Rennen sind bisher gefahren worden und bei 6 davon – die Ausnahme bildete der Slalom von Zagreb – stand sie auf dem Podest. Die Vorzeichen für eine weitere Medaille für Swiss Ski stehen also gut. Neben Holdener treten für die Schweiz Michelle Gisin, Mélanie Meillard und Denise Feierabend zum Rennen an.

 
 
Foto: Agence Zoom