Die Attraktion beim Allalin-Rennen ist das Allalin-Rennen selbst

Die Attraktion beim Allalin-Rennen ist das Allalin-Rennen selbst
08.03.2017 15:35:29 | skionline.ch, Peter Gerber
peg. Am 31. März/1. April finden in Saas Fee zum 35. Mal die Allalin-Rennen statt. Einige Hundert Fahrerinnen und Fahrer werden die rund 9 Kilometer lange Abfahrt in Angriff nehmen.

Beeindruckendes Panorama, die Geschwindigkeit auf einer rund 9 Kilometer langen Abfahrt, das Treffen unter Gleichgesinnten – diese Gründe, und noch weitere, locken Jahr für Jahr mehrere Hundert Skirennfahrerinnen und -rennfahrer ins Gletscherdorf Saas Fee an die Allalin-Rennen. Einer, der die Strecke bestens kennt und tatkräftig mithilft, dass dieses Rennen überhaupt stattfinden kann, ist Pio Fallegger. Als Pistenchef und Rennchef nimmt er eine zentrale Funktion im Organisationskomitee ein.

Die Rennpiste sei zwischen 12 (am Start) und 4 Spuren breit und werde so präpariert, dass nicht zu viele Wellen die Fahrerinnen überraschen. "Es ist ganz wichtig, dass auch keine zu weiten Sprünge in der Piste sind." Das Rennen wird auf der Unterlage der öffentlichen Piste durchgeführt und für die Teilnehmenden gelten die allgemeinen FIS-Verhaltensregeln auf der Piste. Insbesondere Regel Nummer 2 (Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise) gelte es bei diesem besonderen Rennen zu beherzigen, mahnt Fallegger und baut auf die Vernunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Beim Ausflaggen der Strecke schaut der Pistenchef auch darauf, dass in der Strecke nicht zu viele und zu extreme Richtungswechsel enthalten sind. "Jeder Richtungswechsel sorgt dafür, dass Schläge in der Unterlage entstehen und jeder Schlag birgt Gefahren." Auf ein Präparieren der Piste mit Wasser wird verzichtet, weil künstlich vereiste Stellen schlicht zu gefährlich wären, sagt Fallegger. Die Tatsache, dass es das Rennen in dieser Form noch gibt und so durchgeführt werden kann, sei alleine schon eine Attraktion für die vielen Teilnehmenden, ist der Pistenchef überzeugt. "Und wenn am Renntag dann das Wetter noch mitspielt, dann wird das Allalin-Rennen zu einem unvergesslichen Tag."

Damit dieses Rennen auch weiterhin stattfinden kann brauche es auch die Vernunft jedes einzelnen Teilnehmers, betont Fallegger. Jede Rennfahrerin und jeder Rennfahrer müsse als gute Skifahrerin oder guter Skifahrer die Grenzen des eigenen Könnens richtig einschätzen können. "Dazu ist eine gute körperliche Verfassung wichtig. Sonst gibt es ja noch die Möglichkeit, dass man am Plauschrennen teilnehmen kann."

Weitere Informationen und Hinweise für die Anmeldung zum Allalin-Rennen vom 31. März/1. April 2017 finden Sie hier.

 
Fotos: zvg