Die Schweiz trifft im Viertelfinal auf Deutschland

Die Schweiz trifft im Viertelfinal auf Deutschland
17.03.2017 10:13:42 | skionline.ch, Peter Gerber
peg/APA. Lediglich acht Nationen werden am heute ab 17.30 ausgetragenen Team-Event im Rahmen des Weltcup-Finals in Aspen teilnehmen. Die Schweiz trifft in Runde 1 auf Deutschland.

Zwischen den Speed-Rennen und den technishcen Events wird beim Weltcup-Final in Aspen der Team-Event ausgetragen. Ein Format, das in den letzten Jahren erfolgreiche Schweizerinnen und Schweizer hervorgebracht hat, gewannen die Swiss-Ski-Teams in den Jahren 2014, 2015 und 2016 die Rennen zum Saisonschluss. Im vergangenen Februar, bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz, blieb Swiss Ski in dieser Disziplin als viertplatziertes Team aber ohne Medaille. Als favorisierte Mannschaften gelten in Aspen Weltmeister Frankreich, Schweden, die Schweiz, Österreich und das Team aus Slowenien. Weil es in der 1. Runde zum Duell zwischen Schweden und Österreich kommt, bleibt eines der favorisierten Teams sicher auf der Strecke.

Die USA und Kanada stellen keine Teams. Wie der US-Verband mitteilt habe man nicht genügend Techniker, die sich für den Weltcup-Final qualifiziert haben, und die Jungen würden den Final im NorAm-Cup bestreiten, wo es um wichtige Punkte gehe.

Das Siegerteam bekommt für die Frauen- und Männerwertung jeweils 200 Punkte gutgeschrieben, für Platz zwei gibt es je 160, für Rang drei je 120, für Rang vier je 100, für Rang fünf bis acht je 60 und 9 bis 16 je 30. Der Gewinn des Nationencups ist Österreich längst sicher - zum übrigens 28 mal in Folge. Zuletzt wurde er 1988/89 nicht gewonnen, damals lag die Schweiz vor Österreich. Bei den Frauen geht er heuer das erste Mal nach 18 Siegen in Folge nicht an Österreich, sondern an die Italienerinnen. Österreichs Männer hingegen gewinnen die Wertung zum 25. Mal en suite.

Viertelfinals:
Österreich - Schweden
Frankreich – Norwegen
Schweiz - Deutschland
Italien - Slowenien

Die Teamzusammensetzungen:
Österreich:
Stephanie Brunner, Ricarda Haaser, Katharina Truppe, Marc Digruber, Michael Matt, Marco Schwarz. – Italien: Chiara Costazza, Irene Curtoni, Laura Pirovano, Dominik Paris, Giuliano Razzoli, Patrick Thaler. – Schweiz: Wendy Holdener, Simone Wild, Melanie Meillard, Daniel Yule, Luca Aerni, Gino Caviezel. – Frankreich: Adeline Baud-Mugnier, Coralie Frasse-Sombet, Jean-Baptiste Grange, Julien Lizeroux, Cyprien Sarrazzin. – Norwegen: Nina Loeseth, Ragnhild Mowinckel, Maren Skjoeld, Sebastian Foss-Solevaag, Leif Kristian Haugen, Jonathan Nordbotten. – Deutschland: Lena Dürr, Christina Geiger, Marina Wallner, Stefan Luitz, Felix Neureuther, Linus Strasser. – Slowenien: Ana Bucik, Ana Drev, Ilka Stuhec, Martin Cater, Bostjan Kline, Zan Kranjec. – Schweden: Frida Hansdotter, Maria Pietilae-Holmner, Emelie Wikstroem, Mattias Hargin, Andre Myhrer, Matts Olsson.

Foto: Agence Zoom