Schweden setzt sich im Team-Event durch

Schweden setzt sich im Team-Event durch
17.03.2017 18:30:31 | skionline.ch, Peter Gerber
peg/APA. Schweden hat den Team-Event im Rahmen des Weltcup-Finals in Aspen gewonnen. Die Skandinavierinnen und Skandinavier haben sich im Final gegen Schweiz-Bezwinger Deutschland durchgesetzt.

Schweden hat am Freitag beim Weltcupfinal in Aspen in Runde eins Österreich eliminiert und danach den Mixed-Teambewerb (Alpine Team Event) gewonnen. Im Finale setzten sich die Schweden gegen Deutschland mit 3:1 durch, Platz drei ging durch ein 4:0 über Italien an Weltmeister Frankreich.

Für die Schweiz (gegen Deutschland) und Österreich (gegen Angstgegner Schweden) war schon nach der 1. Runde Feierabend. "Ich habe mit dem Schnee hier Mühe, ich kann einfach nicht auf Zug fahren. Ich bin von meiner Fahrt enttäuscht, jetzt freue ich mich natürlich noch auf Samstag und Sonntag", sagte Kombi-Weltmeisterin Wendy Holdener, die ihr Duell gegen Lena Dürr deutlich verloren hatte. Im letzten Duell war Luca Aerni um lediglich 1 Hundertstelsekunde langsamer als Stefan Luitz. Am Ende entschied die schnellere Gesamtzeit für Deutschland.

Viel diskutiert wurde, dass die USA als Gastgeber-Nation keine Mannschaft für den Team-Event gestellt hat. FIS-Renndirektor Markus Waldner meinte sogar, dass dieses Verhalten nicht akzeptabel sei. "Es ist nicht akzeptabel, dass die Gastgeber-Nation sein Publikum beim Heim-Event im Stich lasst und keine Mannschaft an den Start des Team-Events bringt. Es ist nicht zu fassen, dass der Rennkalender so gestaltet worden ist, dass die letzten NorAm-Rennen gleichzeitig mit dem in den USA stattfindenden Weltcup-Final stattfinden. In Zukunft müssen wir aufpassen, dass so etwas nie wieder vorkommen kann."

Aspen (USA). Weltcup-Final. Teamevent.  1. Schweden. 2. Deutschland. 3. Frankreich. 4. Italien.

Final:
Schweden - Deutschland 3:1 (Frida Hansdotter s. Lena Dürr; Mattias Hargin s. Stefan Luitz; Emelie Wikstroem s. Marina Wallner; Andre Myhrer u. Linus Strasser)

Um Platz 3 und 4:
Frankreich - Italien 4:0 (Coralie Frasse-Sombet s. Chiara Costazza; Jean-Baptiste Grange s. Patrick Thaler; Adeline Baud-Mugnier s. Irene Curtoni; Julien Lizeroux s. Giuliano Razzoli)

Halbfinal:
Schweden - Frankreich 2:2 (Frida Hansdotter u. Adeline Baud-Mugnier; Mattias Hargin s. Julien Lizeroux; Emelie Wikstroem s. Coralie Frasse-Sombet; Andre Myhrer u. Jean Baptiste Grange). Schweden dank besserer Zeit weiter.

Deutschland - Italien 3:1 (Lena Dürr s. Chiara Costazza; Linus Strasser s. Giuliano Razzoli; Marina Wallner u. Irene Curtoni; Stefan Luitz s. Patrick Thaler).

Viertelfinal:
Österreich - Schweden 1:3 (Ricarda Haaser u. Emelie Wikstroem, Marc Digruber u. Andre Myhrer; Katharina Truppe s. Frida Hansdotter; Michael Matt u Mattias Hargin).

Frankreich - Norwegen 4:0 (Coralie Frasse-Sombet s. Maren Skjoeld; Jean-Baptiste Grange s. Sebastian Voss-Solevaag; Adeline Baud-Mugnier s. Nina Loeseth; Julien Lizeroux s. Jonathan Nordbotten).

Schweiz - Deutschland 2:2 (Wendy Holdnener u. Lena Dürr; Daniel Yule s. Linus Strasser; Melanie Meillard s. Marina Wallner; Luca Aerni u. Stefan Luitz). Deutschland dank der um 0,03 Sekunden schnelleren Zeit weiter.

Italien - Slowenien 3:1 (Chiara Costazza s. Ana Drev; Patrick Thaler u. Zan Kranjec; Irene Curtoni s. Ana Bucik; Giuliano Razzoli s. Martin Cater).
Foto: Agence Zoom