In Killington werden die Weltcup-Pisten länger

In Killington werden die Weltcup-Pisten länger
11.06.2017 09:11:52 | skionline.ch, Peter Gerber
peg. Nach der erfolgreichen Premiere werden in Killington (USA) auch im kommenden Winter Weltcup-Rennen durchgeführt. Dann aber auf einer etwas längeren Piste.

Nach 1:27,95 (43,30 / 44,65) respekitve 1:59,26 (59,56 / 59,70) hatten die Siegerinnen Mikaela Shiffrin (Slalom) und Tessa Worley (Riesenslalom) Ende November 2016 die Superstar-Piste in Killinton jeweils bezwungen. Kürzer dauerte im Weltcup-Winter 2016/17 kein anderer Frauen-Slalom und im Riesenslalom war lediglich Federica Brignone beim Final von Aspen (1:58,01) schneller im Ziel. Hier streben die FIS und die lokalen Organisatoren im US-Bundesstaat Vermont eine Änderung an, wie der Weltskiverband auf seiner Homepage festhält.

Die Rennen in Killington – die ersten an der US-Ostküste seit 25 Jahren – seien zwar ein Erfolg gewesen, auf den Lorbeeren ausruhen wolle man sich aber deswegen nicht, heisst es. "Alles, was wir besser machen können, wollen wir besser machen", sagt OK-Chef Herwig Demschar. Auch in den (mindestens) nächsten beiden Wintern sollen im hügeligen Nordosten der USA Technik-Rennen für die Frauen stattfinden. Vertreter der FIS und der lokalen Organisation haben sich an der noch immer von Schneeflecken bedeckten Piste getroffen und sich über Anpassungen und Verbesserungen für die kommenden Rennen unterhalten. So sollen die Rennstrecken und damit die Laufzeiten in beiden Disziplinen länger werden. Dazu wird der Slalomstart rund 70 Meter weiter oben erfolgen und die Charakteristik des Riesenslaloms bekommt durch den Start auf einer Plattform an der Lift-Bergstation 10 Höhenmeter mehr verpasst. Im Slalom werden die Fahrerinnen pro Lauf damit mehr als die 55 Tore aus dem Jahr 2016 zu umkurven haben und die Zuschauenden können dem US-Star Mikaela Shiffrin länger bei der Arbeit zusehen.





 
Foto: Agence Zoom
Quelle. fis-ski.com