Lake Louise bereit - Warten auf Schnee in Beaver Creek

Lake Louise bereit - Warten auf Schnee in Beaver Creek
14.11.2017 16:37:30 | skionline.ch, Elina Kalela
  APA, EK - Nach der Absage der alpinen Ski-Weltcuprennen der Herren im Vorjahr in Lake Louise und Beaver Creek wegen Schneemangels sieht es auch heuer zumindest für die in den USA geplanten Bewerbe noch nicht so gut aus. FIS-Chef-Renndirektor Markus Waldner erwartet eine positive Schneekontrolle in Lake Louise. In Beaver Creek indes ist es noch recht grün, zudem soll es in nächster Zeit warm werden.

Für den Ski-Weltverband ist Renndirektor Hannes Trinkl derzeit zur Schneekontrolle in Lake Louise. "Die Piste ist noch nicht ganz fertig, aber es ist alles unter Kontrolle", sagte Waldner am Samstagabend in Levi in der Mannschaftsführersitzung vor dem Slalom am Sonntag. Er erwartet für den Sonntag eine positive Antwort von Trinkl aus Kanada. In Lake Louise sollen am 25./26. November eine Abfahrt und ein Super-G gefahren werden, anschließend sind dort die Damen zu Gast.

Die Herren sollten danach für einen Riesentorlauf, eine Abfahrt und einen Super-G nach Beaver Creek wechseln (1.-3.12.). Die Schneekontrolle ist für kommenden Freitag (17.11.) vorgesehen. "Es schaut nicht so gut aus, wenn man die Webcams anschaut, eher grün als weiß. Und die Vorhersage sagt warmes Wetter voraus." Waldner wollte aber dennoch zuversichtlich bleiben. "Ich denke, wir werden fahren, wir haben ja auch alles gebucht." Trinkl werde sich ab Montag eine Meinung vor Ort bilden.

Ein Nachspiel hat die Absage des Sölden-Riesentorlaufs. Die Top-15-Läufer haben sich zusammengetan und wollen am 18. November vor dem FIS-Council einen Antrag auf Reglement-Änderung einbringen, damit das Rennen in dieser Saison nachgetragen werden kann. Laut Statuten ist das derzeit nicht möglich, da bei der Eröffnung und dem Finale abgesagte Rennen nicht nachgeholt werden können. Waldner wird in Lake Louise darüber informieren.

Mit einem Blick auf den dichten Renn-Kalender meinte ÖSV-Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher, dass er sich einen zusätzlichen Riesentorlauf einzig im März in Kranjska Gora vorstellen könne.

Foto: Agence Zoom