Weirather-Sieg in Lake Louise - Gut Super G Zweite

Weirather-Sieg in Lake Louise - Gut Super G Zweite
03.12.2017 20:54:16 | skionline.ch, Elina Kalela
APA - Tina Weirather hat am Sonntag zum Abschluss der alpinen Ski-Überseerennen den Super-G in Lake Louise gewonnen. Die Rennläuferin aus Liechtenstein setzte sich 0,11 Sekunden vor der Schweizerin Lara Gut und 0,27 vor der Steirerin Nicole Schmidhofer durch. Die Schweizerinnen zeigten eine tolle Teamleistung: Jasmine Flury wurde zweitbeste Schweizerin auf Platz Sieben, Corinne Suter wurde Zehnte, Michele Gisin landete auf Platz 14, Joana Hählen auf Rang 16, Priska Nufer fuhr Platz 19 ein und Denise Feierabend schied wie die Salzburgerin Anna Veith und US-Superstar Lindsey Vonn aus. Mikaela Shiffrin (USA) baute als Fünfte ihren Vorsprung im Gesamtweltcup weiter aus.

Für die 28-jährige Weirather war es der achte Weltcuperfolg, der sechste im Super-G. In den Speed-Rennen von Lake Louise war sie zuvor seit 2011 bereits siebenmal auf dem Podest gelandet, Sieg hatte aber noch keiner herausgeschaut. "Für mich hat heute nur der Sieg gezählt, ich war schon siebenmal auf dem Podest. Es war alles oder nichts", sagte Weirather im ORF-TV-Interview.

Ihre Fahrt sei ziemlich am Limit gewesen. "Es war an ein paar Stellen eisig und unruhig, an anderen eher weich. Man hat immer bereit sein müssen. Das Gefühl war nicht immer top, aber ich habe es laufen lassen." Für Gut war es der erste Podestplatz im fünften Rennen nach ihrem Comeback nach Kreuzbandriss.

Anna Veith und Lindsey Vonn schieden am Sonntag aus. "Ich dachte, es geht sich aus, aber es hat mich runtergedrückt. Schade, aber ich darf mich nicht unterkriegen lassen, ich muss weitermachen", meinte die nach einer Knieoperation zurückgekehrte Salzburgerin Veith." Sie bilanziere aber gut und fühle sich bereit für die Saison. Für Vonn lief es auf ihrem Lieblingshang überhaupt nicht nach Wunsch. Nach einem Sturz in der ersten Abfahrt und Rang zwölf mit angezogener Handbremse in der zweiten, kam sie im Super-G ebenfalls nicht ins Ziel.

Ganz anders lief es für Shiffrin, sie bilanzierte mit Sieg und Platz drei in den Abfahrten und fünf im Super-G. Die Slalom-Dominatorin zählt von nun an auch im Speed-Bereich zu den Mitfavoritinnen. Als Führende im Gesamtweltcup reist die Pokalverteidigerin mit 174 Punkten Vorsprung auf die Deutsche
Rebensburg zu den Europa-Rennen.

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Foto: Agence Zoom