Cornelia Hütter: "Als ob nichts gewesen wäre"

Cornelia Hütter:
03.08.2017 10:31:42 | skionline.ch, Peter Gerber
pd. Fast genau sieben Monate nach ihrem Trainingssturz am 4. Januar in Saalbach, bei dem sich Cornelia Hütter einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie, sowie einen Riss des Innen- und Außenmeniskus zuzog, stand die Steirerin am Stilfser Joch wieder erstmals auf Skiern.     
    
Rund zehn freie Fahrten habe Cornelia Hütter am frühen Morgen des 3. August gemacht, meldet der ÖSV. Die Fahrerin zeigte sich danach erleichtert und begeistert: „Das Gefühl war gleich von Anfang an wieder da. Ich bin nur ein paar Schwünge gerutscht und dann war alles wieder, als ob nichts gewesen wäre. Vor allem mit den neuen Skiern war´s wirklich cool“, freute sich Hütter über ihre ersten Kurven im Schnee. „Den positiver Eindruck, den ich heute gewann, habe ich von Beginn an gespürt, ihn mir so erhofft und genauso erwartet und ich freue mich riesig, dass ich darin bestätigt wurde“, verleih die 24-Jährige ihrer Freude Ausdruck.     
    
Obwohl sie während ihrer Verletzungspause keine Möglichkeiten hatte das neue Material zu testen, entschied sich Cornelia Hütter für einen Markenwechsel ihrer Ski. „Wenn man wechseln will, dann passt das auch. Es war für mich nie ein Thema, dass ich das nicht schaffe, trotz der Verletzung Material zu wechseln.“ Während der nächsten drei Wochen plant Hütter regelmässige Skitrainingseinheiten, aber eines sei für sie klar:  „Das ist fix“, antwortet die Steirerin auf die Frage, ob sie das Überseetraining in Chile mitmachen werde. Ende August reisen die ÖSV-Speed-Fahrerinnen zum vierwöchigen Schneetraining nach La Parva (Chile).
Quelle und Foto: ÖSV