"Sion 2026" – die Möglichkeit der Bewerbung wird konkreter

04.08.2017 17:52:43 | skionline.ch, Peter Gerber
pd/peg. Sions Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 bekommt langsam Konturen. Das Bewerbungskomitee hat am 4. Augst mitgeteilt, dass eine Machbarkeitsstudie beim Bund eingereicht worden ist.

In rund achteinhalb Jahren konnten in Sion die olympischen Winterspiele 2026 stattfinden, denn ein nächster Schritt dazu ist am 4. August 2017 getan worden. Einen Tag vor der vom Bund erteilten Frist vom 5. August 2017 haben das Bewerbungskomitee von «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz» und Swiss Olympic das Dossier zur Machbarkeit des Projekts beim Bund und den am Projekt beteiligten Kantonen eingereicht.

«Wir haben einen weiteren Meilenstein erreicht, und ich freue mich sehr über die gute Zusammenarbeit zwischen den Teams von Swiss Olympic und der Kandidatur Sion 2026", sagt Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic und Vizepräsident des Bewerbungskomitees Sion 2026. "In den letzten drei Monaten haben wir viel erreicht. Das Ergebnis zeigt, dass unser Dossier glaubwürdig ist und wir eine reelle Chance haben, dass sich eine Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Spiele auf internationaler Ebene durchsetzt.» Das Dossier ist jetzt Gegenstand einer Plausibilitätsprüfung, die vom Bundesamt für Sport sowie anderen beteiligten Bundesstellen durchgeführt wird, die in einer interdepartementalen Arbeitsgruppe (IdAG) zusammengefasst sind. Im September plant das Bewerbungskomitee in Absprache mit dem Bundesrat eine ausführliche Information der Öffentlichkeit, sobald die ersten Ergebnisse der vom Bund durchgeführten Plausibilitätsprüfung vorliegen.

Auch Jean-Philippe Rochat, Präsident des Bewerbungskomitees Sion 2026, äussert sich zuversichtlich bezüglich des Dossiers: «Unser umfassendes Machbarkeitsdossier belegt nicht nur, dass die Organisation der Olympischen und Paralympischen Spiele 2026 absolut möglich ist, sondern auch, dass ein solches Projekt ein hervorragender Katalysator wäre, um die Herausforderungen anzugehen, denen sich die Schweiz künftig stellen muss. Die Ausarbeitung des Dossiers wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von Swiss Olympic, des Bundesamtes für Sport und des Internationalen Olympischen Komitees, das seinerseits bereits Bewerbungen, die im Einklang mit der Agenda 2020 sind, unterstützt. Wir setzen unsere Arbeit voller Zuversicht und mit Begeisterung fort.»

Die Spiele 2026 werden vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) im Sommer 2019 vergeben. Mögliche Konkurrenten für Sion sind Innsbruck (Österreich), Calgary (Kanada), Lillehammer (Norwegen), Sapporo (Japan) und Almaty (Kasachstan).
 
Quelle: Swiss Olympic
Foto: Agence Zoom