Viktoria Rebensburg: "Das tut sehr weh"

Viktoria Rebensburg:
16.02.2017 11:26:43 | skionline.ch, Peter Gerber
peg/so. Der letzte Medaillentraum von Viktoria Rebensburg bei der WM in St. Moritz ist ausgeträumt. Die Deutsche ist im 1. Lauf des Riesenslaloms früh ausgeschieden.

Nach knapp 30 Fahrsekunden war alles vorbei. Viktoria Rebensburg stand neben der Piste und war bei der WM in St. Moritz auch ihrer letzten Medaillenchance beraubt. "Eine kleine Unachtsamkeit, ein kleiner Fehler. Der Ski hat gegriffen und ich bin in die völlig falsche Richtung gesprungen. Ich habe dann keine Chance mehr gehabt. Das ist extrem bitter.", berichtete die 27-jährige Riesenslalom-Olympiasiegerin des Jahrs 2010. Es war nach dem vierten Platz im Super-G, Rang elf in der Abfahrt und dem frühen Scheitern mit der Mannschaft die vierte Enttäuschung, die Rebensburg im Engadin weckstecken muss. Auf die Frage, ob sie das Tor trotz des Fehlers nicht doch noch hätte erwischen können meinte sie: "Ich enke, dass mit einem Bremser die Möglichkeit vielleicht noch da gewesen wäre, aber die Zeit wäre komplett weg gewesen. Es geht extrem Schnell und da musst du die Entscheidung treffen."

"Es wäre vieles drin gewesen", sagte die enttäuschte Rebensburg. "Ich habe mich beim Aufwärmen extrem wohl gefühlt, es hat alles gepasst. Dann passiert so ein kleiner Fehler, und man steht da und schaut den anderen zu. Das tut sehr weh", sagte sie im Interview mit den deutschen Fernsehen.
Foto: skionline.ch