Weltcup Herren

Franz mit Trainingsbestzeit im eisigen Gröden

VAL_GARDEN_ ITALY_DECEMBER_13_Max_Franz_Austria_in_action_during_the_FIS_Alpine_Ski_World_Cup_Men's_Downhill_Training

Die Südtirol-Rennen im alpinen Ski-Weltcup der Herren beginnen auch 2018 mit dem Super G in Gröden. Während die Norweger Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud am Freitag (12.00 Uhr) ihr eigenes „Wohnzimmer“ zurückerobern wollen, zählt auch Max Franz, der im Super-G im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegte, zu den Siegkandidaten. Am Donnerstag stellte der Österreicher im Abfahrtstraining die Bestzeit auf, nach Rang zwei am Vortag.

Mit der Trainingsbestzeit hat Franz seine Favoritenrolle untermauert. Der Kärntner war in 1:58,65 Minuten 0,66 Sekunden schneller als der dreifache Gröden-Abfahrtssieger Steven Nyman aus den USA und lag 0,86 Sekunden vor Abfahrtsweltmeister Beat Feuz.

Sein Faible für das heuer fast kitschig winterliche Tal in den Dolomiten will Franz ohnehin nicht verhehlen. „Ich mag Gröden ganz gern“, erklärte der 29-Jährige. Präferenzen für eine Disziplin habe er dabei nicht. „Super-G oder Abfahrt ist mir eigentlich gleich. Es sind in beiden Disziplinen die gleichen Passagen zu fahren, zumindest teilweise.“

Zwei Super-G fanden in dieser Saison bereits statt. In Lake Louise siegte Kjetil Jansrud, in Beaver Creek reüssierte vor knapp zwei Wochen Franz. Die Racing-„Wildsau“, die in Gröden durch Schäfer-Bordercollie-Mischling Madox verbeinige Unterstützung erhält, hatte schon zuvor in Lake Louise die Abfahrt für sich entschieden und steht im Gesamtweltcup 42 Punkte hinter Marcel
Hirscher derzeit auf dem zweiten Platz.

Für die Norweger geht es hingegen darum, die Scharte aus dem vergangenen Jahr auszumerzen. Seit 2012 hatten nämlich Svindal und Jansrud jeden Super-G auf der Saslong gewonnen, ehe 2017 völlig überraschend der Deutsche Josef Ferstl triumphierte. Heuer wollen die „Super-Elche“ das Zepter wieder an sich reißen und ihre Dominanz in den Dolomiten festigen.

Dritter Norweger mit Siegchancen ist Aleksander Aamodt Kilde, der 2016 bereits Super-G-Zweiter war und im Vorjahr die „Südtirol Ski Trophy“ für den fleißigsten Punktesammler in den Bewerben in Gröden und Alta Badia abräumte. „Ich will den Super-G- gewinnen. Die Saslong ist eine meiner Lieblingspisten“, kündigte er an.

Quelle: FIS, APA

Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Elina Kalela

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

neunzehn + 11 =

* Diese Website verwendet Cookies. Mit einem Klick auf OK stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu

Ich stimme zu.

Send this to a friend