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Hirscher als Topfavorit in den WM-Riesenslalom – auch mit Loic Meillard muss gerechnet werden

Die Topfavoritenrolle klebt vor dem WM-Riesenslalom am Freitag in Åre (14.15/17.45 Uhr) fix an Marcel Hirscher. Der Olympiasieger, WM-Titelverteidiger und Gewinner von vier Saisonrennen kränkelt im Vorfeld des Rennens, das ihm zum Größten bei Weltmeisterschaften machen könnte. Mit sechs Goldenen fehlt ihm nur noch eine auf Rekordmann Toni Sailer. Mit sechs Gold- und drei Silbermedaillen wird Hirscher bei einem Titelgewinn Sailer (7/1/0) überholen. Bei einem Medaillenerfolg steigt er in den Kreis jener Rennläufer auf, die zehn oder mehr WM-Medaillen gewonnen haben. Kjetil Andre Aamodt (12) liegt vor Marc Girardelli (11) und Lasse Kjus (11) sowie Benjamin Raich (10). Bei Hirscher und Raich sind Teammedaillen dabei, zu Zeiten der anderen gab es diesen Bewerb noch nicht.

Nach seiner Ankunft am Mittwoch in Aare legte sich Hirscher gleich ins Bett. Donnerstag begab er sich auf die Ski, die ganz große Zuversicht versprüht er aber nicht. „Allzu optimistisch bin ich momentan nicht, dass das morgen tipptop sein wird“, ließ der 29-Jährige wissen. „Halsweh, Ohrenweh, Schnupfen, wie man hört, und Gliederschmerzen. Also ich würde sagen, ich bin zwar kein Doktor, aber es hört sich ein bisschen nach einem grippalen Infekt an.“

Wer sind also die großen Herausforderer auf der Piste am Åreskutan, auf der Hirscher die WM-Generalprobe im März 2018 gewann? Niemand weiß, wie die Piste tatsächlich aussehen wird, Regen und Tauwetter haben dem Untergrund zugesetzt, Salzpräparation umumgänglich. Dem hinter Hirscher Disziplinzweiten Henrik
Kristoffersen fehlt noch eine WM-Medaille, der Franzose Alexis Pinturault holte sich mit Kombi-Gold Selbstvertrauen. Mit Loic Meillard, Marco Odermatt, Gino Caviezel, Matts Olsson (SWE), Thomas Fanara (FRA), Zan Kranjec (SLO) und Mathieu Faivre (FRA) darf auch gerechnet werden.

Und freilich dem Tiroler Manuel Feller, der auch bei der WM wieder das Podest attackieren will, denn er stehe einfach nicht am Start, um Vierter, Fünfter oder Sechster zu werden. „Ich weiß, ich habe jetzt in den letzten fünf Rennen vier Ausfälle gehabt. Aber ich fühle mich trotzdem sicherer und stärker, als ich je vorher war“, versicherte Feller. Im Riesentorlauf schrieb er in dieser Saison in zwei der fünf Rennen an, als Vierter in Alta Badia und Elfter in Val d’Isere.

Quelle: APA

Foto: skioline

Video: skionline

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Elina Kalela

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