Weltcup Herren

Hirscher gewinnt zum achten Mal in Adelboden

ADELBODEN, SWITZERLAND - JANUARY 12 : Marcel Hirscher of Austria competes during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Giant Slalom on January 12, 2019 in Adelboden Switzerland. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Marcel Hirscher hat den Riesentorlauf in Adelboden gewonnen und damit seinen bereits achten Sieg in der Schweizer Skistation geholt. Der Österreicher siegte Samstag dank Laufbestzeit 0,71 Sekunden vor dem Halbzeit-Führenden Henrik Kristoffersen (NOR). Es war Hirschers 66. Weltcupsieg.

Im zweiten Durchgang legte Hirscher eine fulminante Fahrt hin und sicherte sich mit dieser seinen achten Saisonsieg. Gleichzeitig bedeutete dies seinen achten Sieg am Chuenisbergli in Adelboden. Kristofferson konnte etwa bis zur Hälfte des zweiten Durchgangs mit Hirscher mithalten, verlor jedoch in weiterer Folge relativ viel Zeit und lag am Ende mehr als sieben Zehntel zurück. Thomas Fanara, der sich in Alta Badia als ältester Fahrer einen Namen gemacht hatte, der jemals eine Weltcupplatzierung in den Top 3 erreichen konnte, legte in dieser Hinsicht noch einmal nach. Vierter wurde sein Landsmann Alexis Pinturault, gefolgt vom Slowenen Zan Kranjec und dem Amerikaner Tommy Ford. Siebter wurde Marco Schwarz – und das mit Startnummer 67. Für ihn war das seine mit Abstand beste Leistung in einem Riesenslalom.

Drei Schweizer hatten sich für den zweiten Durchgang qualifizieren können. Am Ende wurde Gino Caviezel als Bester Neunter. Seine Fahrt war oben sehr gut, allerdings passierten im Laufe des Rennens immer mehr Fehler, die eine bessere Klassierung verhindert. „Ich habe wirklich versucht, anzugreifen und alles zu geben“, meinte der Bündner im Interview mit dem Schweizer Fernsehen. Am besten hatte Marco Odermatt seine Nerven im Griff. Der Juniorenweltmeister glänzte vor der beeindruckenden Kulisse mit der begeisterten Zuschauermenge mit einer tollen Fahrt, der bis dahin Schnellsten im zweiten Durchgang. „Einfach geil“, kommentierte er die Kulisse der Zuschauer auf der Tribüne von Adelboden. Er setzte sich vorübergehend an die Spitze und konnte noch einige Plätze gut machen. Am Ende bedeutete dies für ihn den zehnten Rang. Loic Meillard, der als zukünftiger Schweizer Superstar gehandelt wird, kam mit den Verhältnissen am Chuenisbergli nicht optimal zurecht. Im Laufe des Rennens verlor er immer mehr Zeit, am Ende reichte es für den 14. Platz.

Vom Pech verfolgt scheint derzeit der Deutsche Stefan Luitz zu sein. Trotz der anhaltenden Diskussionen über seine Disqualifikation hatte er sich im ersten Durchgang auf dem aussichtsreichen vierten Platz klassieren können. Im zweiten Durchgang begannen jedoch schon beim zweiten Durchgang Probleme, die dann bald zum Ausscheiden führten. Luitz griff sich in der Folge an die Schulter, offenbar hatte er sich an dieser verletzt.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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