Weltcup_Damen

Historischer Sieg für Mikaela Shiffrin in Lake Louise

LAKE LOUISE, CANADA - DECEMBER 2: Mikaela Shiffrin of USA in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super G on December 2, 2018 in Lake Louise Canada. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Mikaela Shiffrin hat ein weiteres Stück Skigeschichte geschrieben. Die US-Amerikanerin gewann am Sonntag zum Abschluss der Alpinski-Rennen in Übersee in Lake Louise den Super-G mit 0,77 Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Ragnhild Mowinckel und Viktoria Rebensburg (GER/0,83).

Shiffrin ist mit ihrem Sieg in einen illustren Kreis vorgestoßen. Sie ist die siebente Läuferin, die in den Alpin-Disziplinen Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf, Slalom und Kombination gewonnen hat. Zuvor war dies Petra Kronberger (AUT), Pernilla Wiberg (SWE), Janica Kostelic (CRO), Anja Pärson (SWE), Lindsey Vonn (USA) und Tina Maze (SLO) gelungen. Shiffrin gewann zusätzlich auch bereits in den Disziplinen Parallelslalom und City Events, die in Zukunft im Weltcup-Kalender auch forciert werden sollen.

Die 23-jährige Shiffrin baute mit dem 46. Weltcupsieg ihrer Karriere, dem dritten in diesem Winter, ihre Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Schwer zu Sturz kam Sonntag Christine Scheyer, die mit Verdacht auf eine Knieverletzung zu Untersuchungen gebracht wurde.

„Das ist wirklich unglaublich, verrückt“, sagte Shiffrin nach ihrem Bravourstück. „Das war ein Traum von mir, seit ich ein kleines Kind war und mit dem Rennfahren im Weltcup begonnen habe. Ich wollte eines Tages auf dem Level sein, dass ich in jedem Bewerb gewinnen kann. Ich bin jung, aber das war ein Prozess über eine lange Zeit.“

Schon in den Abfahrten hatte Shiffrin, die vergangenes Jahr sensationell eine Abfahrt in Lake Louise gewonnen hat, mit den Rängen neun und vier ihre Speed-Qualitäten ausgepackt. Im Super-G gelang ihr eine perfekte Fahrt, sie hatte im Training viel darin investiert. „Ich hatte eine wunderbare Fahrt, so schnell, wie es nur möglich war. Wirklich aggressiv, mein Setup war perfekt.“ Die 23-jährige Shiffrin baute mit dem 46. Weltcupsieg ihrer Karriere ihre Führung im Gesamtweltcup weiter aus.

Nicht in die Entscheidung um die Top 3 konnten die Schweizer Rennläuferinnen eingreifen. Eine große Steigerung gegenüber den beiden Abfahrten gelang Lara Gut-Behrami. „Das war sehr viel besser. Nun versuche ich, das auch in die anderen Disziplinen mitzunehmen“, meinte sie nach ihrem achten Platz. Michelle Gisin konnte mit Rang 14 nicht ganz an ihre Abfahrtsleistungen anschließen. Einige Fehler verhinderten eine bessere Platzierung.  Corinne Suter (19.), Joana Hählen (21.), Jasmine Flury (26.) und Priska Nufer (29.) komplettieren das Ergebnis aus Schweizer Sicht.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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