Weltcup Herren

Innerhofer schnellster – Osborn-Paradis schwer gestürzt im ersten Lake-Louise-Training

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Der Südtiroler Christof Innerhofer war am Mittwoch bei perfekten Bedingungen acht Hundertstel schneller als Matthias Mayer (AUT) und 0,44 Sekunden schneller als Otmar Striedinger (AUT). Beat Feuz wurde als beste Schweizer achte. Überschattet war das Training vom Sturz des Lokalmatadors Manuel Osborne-Paradis, der mit dem Helikopter geborgen werden musste. Nach erste Mitteilungen (canadiandownhillers) leidet Osborn-Paradis eine Tibia fibula Faktur am Unterschenkel.

Der Sturz von Osborn-Paradis führte zu einer mehr als halbstündigen Trainings-Unterbrechung. Der Kanadier war Mitte des Kurses beim „Fishnet“ zu Sturz gekommen und musste nach einer langwierigen Hubschrauber-Taubergung mit der Ambulanz ins Krankenhaus nach Banff gebracht werden. Dort wurde ein Schien- und Wadenbeinbruch am linken Unterschenkel festgestellt.

Außer „Manny“ kamen an einem wahren Traumtag in den kanadischen Rockies alle Fahrer heil ins Ziel. Aus Schweizer Sicht kam es zu keinem Überraschungen. Die routinierten Beat Feuz (Platz 8), Patrick Küng (Platz 10), Mauro Caviezel (Platz 12) und Marc Gisin (Platz 14) fuhren ins top 15.

Die Wetterverhältnisse waren für das erste Training perfekt. Die Sicht war gut und die Piste war kompakt und hart. Bemerkenswert präsentierte sich auch Aksel Lund Svindal. Der norwegische Lake-Louise-Spezialist (8 Siege) war erst vor wenigen Tagen wegen eines Skidaumens (Bänderrisse) in den USA operiert worden. Der Abfahrts-Olympiasieger muss seine aktuelle Schiene an der linken Hand bis Jänner tragen, weil der Daumen mit Stiften fixiert ist. Obwohl er am Start nicht anschieben kann und mit Schlittschuhschritten beschleunigen muss, fuhr Svindal mit aufgeschnittenem Riesentorlauf-Handschuh und festgeklebtem Skistock siebentbeste Zeit – unmittelbar vor Vorjahressieger und Weltmeister Beat Feuz. „Blöd ist halt, dass ich derzeit sonst nichts angreifen kann“, sagte Svindal.

Für Donnerstag ist das zweite Training geplant, die Piste ist trotz des wenigen Schnees aber nahezu perfekt und auch mit etwas Wasser präpariert worden. Am Freitag steht im letzten Trainingslauf die Schweiz-interne Qualifikation an. Am Samstag steigt wie immer die Abfahrt, Sonntag der Super-G.

Foto: skiwreiter Kanada/ MP Belisle-Kennedy

Quelle: APA, Insta canadiandownhillers

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Elina Kalela

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