EC/FIS RENNEN

Interview mit dem Europacup-Gesamtsieger Simon Maurberger

ARE, SWEDEN - FEBRUARY 12: Simon Maurberger of Italy celebrates during the FIS World Ski Championships Alpine Team Event on February 12, 2019 in Are Sweden. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Der 24-jährige Südtiroler Simon Maurberger ist der Gewinner der Gesamtwertung beim Europacup der Herren in der abgelaufenen Wintersaison. Maurberger, der auch mehrmals im Weltcup startete und bei den Weltmeisterschaften in Aare (SWE) sensationell die Bronzemedaille im Teamwettbewerb gewann, beantwortete für uns einige Fragen:

 

Welchen Stellenwert hat der Gewinn des Europacups für Ihre Karriere?

Einen sehr großen. Als für mich klar wurde, dass ich um den Gesamtsieg mitkämpfen kann, wurde das für mich eines der angestrebten Ziele in dieser Saison.

 

Inwiefern haben Sie es geschafft, den Spagat zwischen Europacup und Weltcup in den letzten Monaten zu schaffen?

Ich muss zugeben es war sehr schwierig und kräfteraubend. Dennoch konnte ich kleine Rückschläge gut wegstecken und die nächsten Rennen mit der nötigen Motivation angehen.

 

Wie bewerten Sie die Erfahrungen, die Sie bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Aare machen konnten?

Als sehr positiv und hilfreich, denn irgendwie sind diese Rennen doch speziell. Ich versuche so gut wie möglich alles zu verwerten das mir in irgendeiner Weise für die Zukunft helfen kann.

 

Mit Marcel Hirscher hat ein Techniker den Weltcup gewonnen, mit Ihnen einer den Europacup. Kündigt sich hier ein genereller Trend an?

Ich glaube nicht, da es bei uns im Europacup bis zum Schluss sehr knapp war. Man muss sagen, dass jemand, der am Ende als Gesamtsieger dasteht, in mindestens zwei Disziplinen Rennen gewinnen muss oder zumindest sehr viele Podestplätze herausfahren muss um die nötigen Punkte zu bekommen.

 

Mit welchen Vorsätzen gehen Sie nun in die Vorbereitung der nächsten Saison?

Training, Training, Training. In jeglicher Hinsicht, sei es körperlich, technisch und auch mental. Natürlich möchte ich meine beiden Disziplinen Riesenslalom und Slalom auf Augenhöhe verbessern und weiterbringen. Den Sprung in die Top 30 finde ich als realistisch, deshalb bin ich hoch motiviert und zuversichtlich.

 

Was möchten Sie über den Privatmann Simon Maurberger – abgesehen vom Skisport – erzählen?

Da ich gutes Essen liebe, koche ich leidenschaftlich gern. Mit dem Radfahren und Beachvolleyball habe ich weitere Leidenschaften gefunden, die ich nicht mehr tauschen möchte.

 

 

Interview: Christof Thöny

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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