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KRIECHMAYR SIEGT AUCH IM SUPER-G IN AARE

ARE, SWEDEN - MARCH 15: Christof Innerhofer of Italy takes 2nd place, Vincent Kriechmayr of Austria takes 1st place, Aksel Lund Svindal of Norway takes 3rd place, Thomas Dressen of Germany takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Finals Men's and Women's Super G on March 15, 2018 in Are, Sweden. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Vincent Kriechmayr hat einen Tag nach seinem Ex-Aequo-Erfolg in der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Aare auch den Super-G gewonnen. Der Oberösterreicher, der zum Ende der Saison groß aufzeigt, setzte sich am Donnerstag auf stark verkürzter Strecke bei seinem dritten Weltcupsieg 0,04 Sekunden vor Christof Innerhofer (ITA) und 0,08 vor den zeitgleichen Aksel Lund Svindal (NOR) und Thomas Dreßen (GER) durch. Dahinter belegte Hannes Reichelt den fünften Platz, Gestamtweltcupsieger Marcel Hirscher wurde bei seinem einzigen Antreten in einem Super-G in dieser Saison Zehnter. Als Kugel-Gewinner war Kjetil Jansrud (NOR) bereits festgestanden.

Der 26-jährige Kriechmayr schlug zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden und zum dritten Mal in seiner Karriere zu. „Gewöhnt bin ich das nicht, aber es ist kein schlechtes Gefühl.“ Er habe gewusst, dass es ein enges Rennen werde und er alles riskieren müsse. „Bei ein paar Schwüngen habe ich vielleicht ein bisserl zu viel Richtung gemacht, aber der Rest ist mir einfach wirklich leicht von der Hand gegangen. Ich war voll am Limit und freue mich, dass die Hundertstel auf meiner Seite waren.“ Anders als am Vortag stand er alleine ganz oben auf dem Podest. „Das geht auch, aber ich bin auch recht gern mit dem Mothl auf dem Podest gestanden, das war wunderbar, etwas Spezielles“, sagte Kriechmayr. Für die nächste Saison hat er sich – „Wie jeder, der hier am Start ist“ – die Kugel zum Ziel gesetzt. Dafür müsse er aber noch mehr Konstanz reinbringen und die kleinen Fehler vermeiden.

Heuer fehlten nach sechs Rennen 80 Zähler auf Jansrud. Dieser sorgte dafür, dass Norwegen zum siebenten Mal in Folge diese Kugel gewann. „Ich bin froh, dass ich das schon in Kvitfjell erledigt habe“, sagte der Tagessechste (0,19), dem nicht alles nach Wunsch aufgegangen war. „Es macht das Rennen schon sehr offen, wenn man es verkürzt. Ich bin ein bisschen enttäuscht über den Platz heute, aber mit dem Kugelgewinn und der Saison ist es trotzdem ein perfekter Tag.“

Hirscher hat mit einem starken Lauf im Super-G aufgezeigt. Und nährte damit Spekulationen, dass er in Zukunft öfters auf den langen Latten zu sehen sein könnte. „Das wäre natürlich sehr reizvoll. Ich glaube, es würde mir schon liegen, das habe ich schön öfters zeigen können“, sagte der siebenfache Gesamtweltcupsieger. Aber es sei schwer unter einen Hut zu bringen, wenn man Slalom und Riesentorlauf auf dem Niveau beibehalten möchte. „Das sind lauter so Fragen, die mich sicherlich in den nächsten Monaten entsprechend beschäftigen werden“, erklärte der Salzburger. Das betreffe Super-G und Abfahrt. „Sollte ich irgendetwas an meinen Plänen ändern, wie sie in den vergangenen Jahren waren, dann heißt das definitiv Gesamtweltcup ade. Aber eine neue Herausforderung.“

Von dern Schweizern erreichte Mauro Caviezel als Siebter das beste Ergebnis. Juniorenweltmeister Marco Odermatt legte als Elfter erneut eine Talentprobe ab und sammelte Weltcuppunkte. Beat Feuz (17.), Gilles Roulin (22.) und Thomas Tumler (23.) blieben außerhalb der Punkteränge.

Morgen findet in Aare der Teamwettbewerb statt, bevor dann am Samstag und Sonntag die Techniker ins Finale starten.

Ergebnis

Foto: Agence Zoom

Quelle: APA

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Elina Kalela

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