Weltcup Herren

Loic Meillard holt Parallel-Sieg und Kugel in Chamonix

Schweizer_Skifest_in_Chamonix

Loic Meillard hat sich am Sonntag seinen ersten Sieg und seine erste Kristallkugel im alpinen Ski-Weltcup gesichert. Meillard setzte sich im Finale des Parallel-Riesentorlaufs in Chamonix gegen seinen Swiss-Ski-Kollegen Thomas Tumler durch und gewann damit auch die erstmals geführte Disziplinwertung. Dritter wurde Alexander Schmid der gleich in Chamonix sein erstes Weltcup-Podest feierte.

Die französischen Alpen waren Schauplatz des ersten Parallel-Riesentorlaufs im Weltcup, der nicht in Alta Badia stattfand. Der erste Bewerb in diesem Winter wurde am 23. Dezember ebendort ausgetragen, ein weiterer steht nicht auf dem Programm. Die kleine Kristallkugel gibt es daher schon nach zwei Rennen.

„Am Ende mit zwei Rennen ist es nicht so viel wert. Besser wäre es, im Riesenslalom oder Slalom zu gewinnen“, meinte Meillard in einer ersten Reaktion. Sämtliche K.o.-Läufe ab dem Achtelfinale bestritt der 23-Jährige übrigens auf dem blauen Kurs, der sich als vorteilhaft erwies. „Der blaue hat sicher geholfen, um schnell zu fahren“, fügte Meillard hinzu.

Clement Noel, am Samstag Gewinner des Slaloms, und der Schweizer Daniel Yule, sahen am Vormittag beide das Ziel nicht.  Von die Österreicher hatten diesmal Michael Matt, Johannes Strolz und Manuel Feller die Qualifikation für das Finale verpasst. Stefan Brennsteiner schied im Re-Run der Qualifikation aus, Dominik
Raschner im ersten Lauf. Bei Brennsteiner, der bereist mehrere Kreuzbandrisse erlitten hatte, besteht erneut der Verdacht auf eine schwere Knieverletzung.

Im Gesamtweltcup gibt es nun eine norwegische Doppelführung. Kristoffersen (903 Punkte) liegt knapp vor seinem Landsmann Alexander Aamodt Kilde (856), der in Chamonix Siebenter wurde. Der Franzose Alexis Pinturault (842) kam nicht über Rang 13 hinaus und wurde von Kilde überholt. Im Nationencup liegt die Schweiz vor allem dank die zwei Siege am Sonntag nun 497 Punkte vor Österreich.

Quelle: APA
Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Elina Kalela

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

10 − 5 =