Weltcup_Damen

Mikaela Shiffrin siegt auch im Slalom von Lienz

LIENZ, AUSTRIA - DECEMBER 29: Petra Vlhova of Slovakia takes 2nd place, Mikaela Shiffrin of USA takes 1st place, Michelle Gisin of Switzerland takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Slalom on December 29, 2019 in Lienz Austria. (Photo by Hans Bezard/Agence Zoom)

Mikaela Shiffrin ist im Slalom des alpinen Skiweltcups weiter das Maß aller Dinge. Die US-Amerikanerin gewann am Sonntag den Slalom in Lienz und verlässt Osttirol nach ihrem RS-Erfolg am Vortag als Doppelsiegerin. Shiffrin setzte sich 0,61 Sekunden Petra Vlhova (SVK) und 1,72 Sekunden vor Michelle Gisin (SUI) durch. Als beste Österreicherin belegte Katharina Liensberger Rang vier (+1,88).

Im Slalom feierte Shiffrin ihren sechsten Sieg in Folge, seit Beginn der Saison 2017/18 hat die 24-Jährige 18 der 21 Weltcup-Slaloms gewonnen. „Es ist wirklich schwierig mit Mika zu kämpfen. Sie ist fast immer perfekt“, meinte Vlhova.

„Es ist super cool, wir beide sind hart am Limit. Ich war im Starthaus und habe Petra zugeschaut. Wenn du hundert Prozent hineingehen musst wie sie, dann muss auch ich an meine Grenzen gehen. Es ist aber immer ein Kampf. Sie ist gefahren wie verrückt“, sagte die 24-Jährige Shiffrin, die wie am Vortag in beiden Läufen Bestzeit fuhr. Mit nun 64 Weltcupsiegen fehlen ihr nur noch drei auf Marcel Hirscher (67), davor liegen noch der Schwede Ingemar Stenmark (86) und die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (82). Den Slalom-Weltcup führt Shiffrin mit dem Punktemaximum von 300 vor Vlhova (160), Gisin (129) und Liensberger (126) an.

Michelle Gisin zeigte sich über ihren dritten Platz überglücklich und vergoss im Ziel Freudentränen. Allrounderin Gisin, die am Vorabend Eierlikör getrunken
hatte und das nun künftig öfters praktizieren will, kam das erste Mal in ihrer Karriere im Slalom auf das Podest. „Das Glück war auf meiner Seite. Ich bin mir ganz sicher, dass Wendy in Zagreb umso stärker wieder zuschlägt“, erklärte Gisin. Ihre Teamkollegin Wendy Holdener saß längere Zeit am Roten Stuhl der Führenden, ehe auf der Vidiwall eingeblendet wurde, dass sie eingefädelt hatte.

Wie am Vortag als Dritte war auch diesmal Liensberger die einzige ÖSV-Läuferin in den Top 15. „Ich werde Lienz mit einem Lächeln im Gesicht in Erinnerung behalten“, sagte die Vorarlberger im ORF-Interview. „Leistungsmäßig sehe ich, dass es viel zu tun gibt. Für mich ist es wichtig, dass ich mich immer weiterentwickle.“

Aline Danioth zeigte eine sehr gute Leistung und verbesserte sich im zweiten Durchgang vom zwölften noch auf den siebten Platz, was auch für sie das beste Karriereresultat bedeutete. Elena Stoffel hatte den Sprung ins Finale knapp verpasst, während Melanie Maillard (bei ihrem Comebackrennen) und Charlotte Chable im ersten Durchgang ausgeschieden waren.

Dank fünftbester Zeit im zweiten Durchgang landete Chiara Mair als zweitbeste Österreicherin auf Rang 16, unmittelbar vor Katharina Huber und Katharina Truppe. Katharina Gallhuber, Zehnte nach dem ersten Lauf, schied im zweiten Durchgang aus. Michaela Dygruber, Franziska Gritsch und Marie-Therese Sporer waren im ersten Durchgang ausgeschieden, Hanna Köck qualifizierte sich nicht für den zweiten Durchgang.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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