Weltcup_Damen

Mikaela Shiffrin siegt zum vierten Mal im Slalom von Killington

KILLINGTON_USA_Mikaela_Shiffrin_gewinnt_die_weltcup_Slalom_in_Killington_und_Schafft_13_Podium_in_SL_in_Serie

In überlegener Art und Weise hat Mikaela Shiffrin den Slalom von Killington (USA) gewonnen. Nachdem es beim gestrigen Heim-Riesenslalom nicht ganz nach Wunsch gelaufen war, setzte sich die Seriensiegerin am heutigen Tag überlegen durch und gewann 2,29 sek vor ihrer schärfsten Rivalin, der Slowakin Petra Vlhova. Für Shiffrin bedeutete dies den 62. Weltcupsieg. Sie zog damit mit der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll gleich, nur noch Ingemar Stenmark und Lindsey Vonn zählen mehr Weltcupsiege als die 24-jährige.Während Shiffrin beim großen Heim-Weltcup im Riesentorlauf nach wie vor sieglos ist, gewann die 24-Jährige seit dem Weltcup-Comeback von Vermont nun auch den vierten Weltcup-Slalom an der US-Ostküste.

Die Amerikanerin stellte schon in Lauf eins mit 1,13 Sekunden Vorsprung auf Vlhova die Weichen zum klaren Sieg und ließ auf dem für sie maßgeschneiderten, eisigen Hang in der Entscheidung trotz letzter Startnummer und Windböen nicht nach.Der zweite Saisonsieg nach Levi war gleichbedeutend mit dem 13. Slalom-Podium der Amerikanerin in Serie, das hatte vor ihr nur die Schweizerin Erika Hess geschafft. In der Weltcup-Langzeitstatistik liegt Shiffrin nur noch hinter Landsfrau Lindsey Vonn, die es auf 82 Siege brachte. Shiffrin’s souveräner Sieg in Killington war gleichbedeutend mit dem 13. Slalom-Podium der Amerikanerin in Serie, das hatte vor ihr nur die Schweizerin Erika Hess geschafft.

Shiffrin gab nach dem Triumph zu, dass der Rennhang und auch die eisigen Bedingungen perfekt für sie gewesen seine. „Trotzdem war ich einige Male so am Limit, dass ich dachte, jetzt fliege ich raus“, sagte die Amerikanerin im Podium-Interview. Dass sie nun mit Moser-Pröll an Siegen gleichauf liegt, sei ihr erst nachher bewusst geworden. „Ich dachte, sie hat 67.“

Dies ist freilich die Bestmarke von Marcel Hirscher und damit jene, die Shiffrin nun als nächste anpeilt. Zu ihren „Rekorden“ habe sie aber ohnehin stets die gleiche Meinung, so die 24-Jährige. „Es ist schwer vergleichbar mit dem, was Ingemar, Annemarie oder Lindsey gemacht haben. Sie alle waren meine Inspiration und ich habe nie geglaubt, jemals in solche Sphären zu kommen. Aber noch ist es auch kein Rekord, ich liege mit Moser-Pröll nur gleichauf.“

Hinter der Slowakin Vlhova klassierte sich Anna Swenn-Larsson mit einer guten Leistung im zweiten Durchgang auf dem dritten Rang. Wendy Holdener, Drittplatzierte nach dem ersten Lauf, fädelte im Finale schon beim zweiten Tor ein. Das ebnete den Weg für einen Podestplatz der Schwedin, hinter der Christina Ackermann und Nina Haver-Löseth den vierten und fünften Platz belegten – letztere mit einer starken Leistung im zweiten Durchgang.

War Shiffrin einmal mehr für die Konkurrenz außer Reichweite, mischten mit der Halbzeit-Vierten Liensberger sowie Fünften Gallhuber im Kampf um die Podestplätze auch zwei Österreicherinnen mit. Auf dem „Eislaufplatz“ in den Green Mountains fielen in der Entscheidung aber beide „Kathis“ zurück. Katharina Huber, die nach Lauf eins noch Achte gewesen war, schied in der Entscheidung aus. Für Liensberger (Platz 6) oder Gallhuber (Platz 8) wäre ein Platz auf dem Podium alleine deshalb drin gewesen, weil mit Wendy Holdener in der Entscheidung auch die Halbzeit-Dritte ausschied. Vlhova, in Levi als Halbzeit-Führende noch ausgefallen, behielt diesmal zwar die Nerven, war aber mit der 18. Laufzeit gegen die Olympiasiegerin und dreifachen Slalom-Weltmeisterin Shiffrin chancenlos. Der genügte auch die viertbeste Zeit, um ihren Vorsprung sogar noch auszubauen.

Beste Schweizerin wurde nach dem Einfädler von Wendy Holdener Michelle Gisin. Sie zeigte als Neunte wiederum eine gute Leistung im Slalom. Aline Danioth sicherte sich als 20. auch einige Weltcuppunkte. Charlotte Chable stieg nach einem Fehler im zweiten Durchgang zurück und konnte sich am Ende als 26. noch einige Weltcuppunkte sichern.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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