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Peter Gerdol zum Weltcup-Renndirektor der Alpin-Damen ernannt – Skaardal wird Technischer Experte

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Der Internationale Ski-Verband (FIS) hat den bisherigen Europacup-Koordinator Peter Gerdol zum Weltcup-Renndirektor der Alpin-Damen ernannt. Gerdol folgt Atle Skaardal nach, der diese Funktion seit 2005 ausgeübt hatte. Der mit seiner Familie in Österreich lebende Norweger werde künftig als Technischer Experte für den Verband arbeiten, wie die FIS nach ihrem Council-Meeting in Dubrovnik mitteilte.

Außerdem sei entschieden worden, dass es bei den Alpin-Herren ab kommender Saison bei allen Weltcup-Rennen um fünf bis zehn Fahrer reduzierte Starterfelder geben wird. Das werde durch das Limit von 80 Punkten in der FIS-Punkteliste und der Weltcup-Startrangliste (WCSL) erreicht, so die FIS. Die ursprünglich angedachte Reduktion über eine geringere Quote für die starken Ski-Nationen kam demnach nicht zustande.

Eine eigene WCSL-Startliste für die Parallelrennen wird es hingegen erst ab dem Winter 2020/21 geben. Bereits in der nächsten Saison werden im Herren-Weltcup Mitte Februar mit einer Abfahrt und einem Super-G die ersten Testrennen auf den chinesischen Olympia-Strecken von 2022 ausgetragen. Anschließend geht es erstmals seit drei Jahren nach Japan, wo in Yuzawa Naeba ein Riesentorlauf und ein Slalom angesetzt sind.

Der Weltcup bekommt auch eine neue Kombination, die es in der kommenden Saison 2019/20 am 1. März auch in Hinterstoder zu sehen geben wird. Der neue Modus der Alpinen Kombination sieht vor, dass das Rennen mit dem Slalomdurchgang begonnen wird. Die Top 30 treten dann in gestürzter Reihenfolge im Super-G an. Kombinationen werden bei den Herren auch in Wengen und Bormio stattfinden. Hinterstoder steht am 29. Februar und 1. März 2020 mit einem Super-G und nun einer Kombi statt dem Riesentorlauf im Programm. „Wir sind stolz, Teil dieses neuen innovativen Formates zu sein. Mit der erstmaligen Austragung eines Weltcupslaloms in Hinterstoder zeigt uns die Hannes Trinkl Weltcupstrecke ein neues Gesicht und wie vielseitig einsetzbar sie ist“, meinte Organisations-Chef Herwig Grabner.

Mit der Änderung des Formates werde die Alpine Kombination kompakter und spannender gemacht. „Mit Wengen und Bormio, die ebenso eine Alpine Kombination austragen werden, stehen wir im Reigen großer Weltcuporte mit langer Geschichte“, erklärte er. Das Bekenntnis zur Alpinen Kombination, die seit längeren vor dem Aus stand, kam im Februar während der Weltmeisterschaften in Aare. Die Mitglieder des FIS-Rats entschieden sich bei ihrer Sitzung für
den Traditionsbewerb, der aber ein neues Format bekommen sollte.

Quelle: FIS, APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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