Weltcup_Damen

Shiffrin und Vlhova teilen sich Sieg in Maribor

MARIBOR, SLOVENIA - FEBRUARY 1: Petra Vlhova of Slovakia takes 1st place, Mikaela Shiffrin of USA takes 1st place, Ragnhild Mowinckel of Norway takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Giant Slalom on February 1, 2019 in Maribor Slovenia. (Photo by Stanko Gruden/Agence Zoom)

Mit dem 55. Weltcupsieg ihre Karriere hat Mikaela Shiffrin die Schweizerin Vreni Schneider eingeholt und ist im Langzeit-Ranking ex aequo hinter ihrer Landsfrau Lindsey Vonn (82) und der Salzburgerin Annemarie Moser-Pröll (62) Dritte. Am Freitag musste sie ihren zwölften Saisonerfolg allerdings teilen, triumphierte gemeinsam mit der Slowakin Petra Vlhova im Riesenslalom, von Maribor. Hinter dem Duo auf dem obersten Podest wurde die Norwegerin Ragnhild Mowinckel Dritte (+0,93 Sek.). Im zweiten Durchgang hatte es über weiter Strecken nach einem souveränen Sieg Shiffrins ausgesehen. Allerdings verlor sie im letzten Abschnitt relativ viel Zeit, weshalb sie sich den Sieg schließlich mit der Slowakin teilte.

Für Vlhova, die Shiffrin neben dem Slalom nun auch im Riesentorlauf immer mehr zusetzt, war es der achte Weltcupsieg, der vierte in diesem Winter. Im Gesamtweltcup hat Shiffrin nach 25 Rennen 596 Punkte Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin Vlhova. Im Riesentorlauf sind es 81 Zähler auf die Französin Tessa Worley, die am Freitag von Halbzeitrang drei auf neun zurückfiel.

„Ich habe die Fahrt von Petra gesehen, ich dachte mir, ich muss auch aggressiv sein und Risiko nehmen“, sagte Shiffrin, die im Zielraum länger brauchte, um zu realisieren, dass es ein Ex-aequo-Erfolg war. Die eisige Piste ließ auch im Finale noch volle Attacke zu, durchziehender Nebel beeinträchtigte teilweise die
Sicht. „Ein spezieller Moment“ war auch für Vlhova der Rennausgang. Trotz einiger Fehler im steilem Teil sprach sie von einem „perfekten zweiten Lauf“. Wenn man Vollgas gehe, dürften Fehler auch passieren, erklärte sie.

„An manchen Tagen ist es nicht verdient, dass eine alleine gewinnt“, kommentierte Mikaela Shiffrin den Ausgang des Weltcup-Riesentorlaufs in Maribor. Am Samstag gibt es gleich die nächste Gelegenheit dazu, es steht der Slalom auf dem Programm, auch da ist die Slowakin Petra Vlhova ihre größte Herausforderung.

Nach dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Michelle Gisin waren die Schweizer Damen mit einem dezimierten Team angetreten, aus welchem nur zwei Läuferinnen den zweiten Durchgang erreichten. Die junge Andrea Ellenberger eröffnete diesen, konnte das Rennen aber nicht beenden. So lag es einmal mehr an Wendy Holdener, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Mit der zweitbesten Laufzeit im zweiten Durchgang konnte sie sich um etliche Plätze verbessern, zum Schluss reichte es noch für den vierten Platz. Entsprechend zufrieden zeigte sich Holdener beim Interview, wobei sie sich auch für den morgigen Slalom Einiges erwarte. „Allerdings wird dieser angesichts der warmen Temperaturen nicht einfach“, meinte die Schwyzerin.

Simone Wild war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden, während Aline Danioth und Jasmine Suter die Qualifikation nicht geschafft hatten. Beste Österreicherin in Abwesenheit der verletzten Stephanie Brunner und Anna Veith wurde Katharina Truppe als Zwölfte, sie stellte damit ihr zweitbestes Ergebnis in einem Weltcup-Riesentorlauf ein. Ricarda Haaser wurde 14., Bernadette Schild 15. und Eva-Maria Brem 16.

Morgen steht für die Damen mit dem Slalom in Maribor das letzte Rennen vor der Weltmeisterschaft auf dem Programm. Es soll wärmer werden und wieder regnen. Der erste Durchgang beginnt um 10.00 Uhr.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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