Weltcup Herren

Svindal gewinnt Super-G in Gröden

VAL GARDENA, ITALY – DECEMBER 14: Aksel Lund Svindal of Norway celebrates during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super G on December 14, 2018 in Val Gardena Italy. (Photo by Francis Bompard/Agence Zoom)

Aksel Lund Svindal hat beim Super-G von Gröden seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 35-jährige Norweger setzte sich bei seinem bereits siebenten Sieg auf der Saslong-Piste am Freitag 0,05 Sekunden vor dem Südtiroler Christof Innerhofer und 0,27 vor Landsmann Kjetil Jansrud durch. Matthias Mayer hatte als Sechster und bester Österreicher bereits 0,83 Sekunden Rückstand. Mit seinem 36. Erfolg im Weltcup übernahm Svindal auch die Führung im Gesamtweltcup (297) um 17 Punkte vor Marcel Hirscher. „Das ist ein besonderer Sieg für mich“, meinte der strahlende Sieger im Interview mit dem Schweizer Fernsehen.

Auch Christof Innerhofer gab sich als zufriedener Zweiter, wie schon in Lake Louise. Mannschaftlich besonders stark zeigten sich die Norweger. Neben Jansrud und Svindal klassierten sich mit Kilde (5.) und Sejersted (8.) zwei Weitere in den Top 8. Eine positive Überraschung lieferte der Franzose Johan Clarey. Er konnte mit der hohen Nummer 50 noch auf den vierten Platz fahren.

„Solange es so geht, kann man gut weiterfahren“, sagte Svindal, der nach wie vor von einer Daumenverletzung gehandicapt ist. Dem Daumen gehe es aber wie dem lädierten Knie bereits „viel besser“. Mit seinem 36. Erfolg im Weltcup zog Svindal mit Benjamin Raich gleich und übernahm darüber hinaus die Führung im Gesamtweltcup (297) um 17 Punkte vor Marcel Hirscher. In Bezug auf die große Kugel hat er weiter verhaltene Ambitionen: „Es wäre vielleicht möglich, wenn Marcel nicht so stark wäre“, erklärte er in einer ersten Reaktion.

Nicht mit der Entscheidung in Gröden hatten die Schweizer zu tun. Keiner der Läufer von Swiss Ski konnte sich unter den Top 10 klassieren. Mauro Caviezel erreichte als Bester den elften Rang. Er konnte damit nicht ganz an seine Leistungen in Übersee anschließen, wo er im Super-G zweimal unter die Top 3 gefahren war. Caviezel und Feuz (letztlich auf Rang 16) waren mit niedrigen Nummern gestartet und dann in Führung gelegen, wurden in der Folge jedoch von vielen Läufern überholt. Thomas Tumler konnte mit der Nummer 30 auch die Zeit von Feuz noch unterbieten und wurde als zweitbester Schweizer 15. Für Ralph Weber (29.) reichte eine gute Fahrt noch knapp für Weltcuppunkte. Diese versäumten Gilles Roulin (31.), Carlo Janka (33.), Marco Odermatt (35.) und Stefan Rogentin (40.).

Auch die Österreicher konnten nicht in die Entscheidung um die Podestplätze eingreifen. Für Matthias Mayer schaute nach einem 6. (Lake Louise) und 8. (Beaver Creek) dieses Mal ein siebenter Rang heraus. „Es ist nicht ganz schlecht, aber ich würde natürlich gerne ein wenig weiter vorne sein“, sagte der Abfahrts-Olympiasieger. „Man hat heute einfach wieder gemerkt, ohne attackieren geht es nicht.“ Hannes Reichelt war als zweitbester ÖSV-Läufer Neunter (0,92), der zweifache Saisonsieger Max Franz rangierte nach verpatzter Fahrt auf Rang zwölf (1,12). Mit Christoph Krenn und Vincent Kriechmayr fuhren zwei weitere Österreicher in die Top-15, sie teilten sich den 13. Rang (1,14).

Quelle: APA
Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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