Olympics

Svindal triumphierte in Abfahrt vor Jansrud und Feuz

PYEONGCHANG-GUN, SOUTH KOREA - FEBRUARY 15:Kjetil Jansrud of Norway wins the silver medal, Aksel Lund Svindal of Norway wins the gold medal, Beat Feuz of Switzerland wins the bronze medal during the Alpine Skiing Men's Downhill at Jeongseon Alpine Centre on February 15, 2018 in Pyeongchang-gun, South Korea. (Photo by Pool/Agence Zoom)

APA – Die Olympia-Abfahrt in Südkorea hat einen norwegischen Doppelsieg und eine Enttäuschung für Österreich gebracht. Aksel Lund Svindal triumphierte am Donnerstag in der alpinen Königsdisziplin 12 Hundertstel vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud. Bronze sicherte sich 18 Hundertstel zurück am Donnerstag der Schweizer Weltmeister Beat Feuz.

Ex-Weltmeister Svindal sorgte für den ersten norwegischen Abfahrtserfolg in der Olympiageschichte. „Ein Doppelsieg, das ist ein Riesentag für uns, das ist richtig schön“, jubelte der 35-jährige nach seinem zweiten Olympia-Titel nach dem Super-G-Erfolg 2010. Vor acht Jahren war Svindal in der Abfahrt noch knapp an Gold vorbeigeschrammt.

Jansrud durfte sich über seine zweite Abfahrtsmedaille nach Bronze 2014 freuen. „Man muss super zufrieden sein mit Silber. Für Aksel und mich ist das ein tolles Erlebnis, wir sind stark skigefahren, glaube ich“, meinte der Silbermedaillengewinner. Der nach drei Weltcupsaisonsiegen als Topfavorit gestartete Feuz holte sich ein Jahr nach seinem WM-Titel sein erstes Olympia-Edelmetall. „Auf eine Art ist es sicher ärgerlich mit 18 Hundertsel, aber es zählen die Medaillen, auf dem Podest zu stehen, ist auch etwas Unglaubliches“, sagte Feuz in Zielraum nach seinem Lauf.

Die Plätze vier und fünf gingen an Dominik Paris (+0,58) und Thomas Dreßen (+0,78). Dahinter landete Peter Fill auf Rang sechs (+0,83). Die neben Beat Feuz gestarteten anderen drei Schweizer Athleten konnten nicht in der Entscheidung um die Medaillen mitmischen. Mauro Caviezl belegte den 13. Platz, Marc Gisin wurde 21. und Gilles Roulin landete auf dem 33. Rang.

Auch die Österreicher waren vor dem Podium weit entfernt und zeigten sich entsprechend enttäuscht. Alle vier Österreicher sind mit dem Gefühl einer guten Fahrt im Zielraum abgeschwungen, alle vier waren nach dem Blick auf die Zeittafel bitter enttäuscht. Platz sieben durch Vincent Kriechmayr am Donnerstag in der Olympia-Abfahrt in Jeongseon war das schlechteste Ergebnis für den ÖSV bei Winterspielen seit 1960 in Squaw Valley, als Karl Schranz ebenfalls Siebenter wurde.

Ergebnisse

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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