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Zwei Schweizerinnen auf dem Podest – Myhrer bei Herren 1.

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APA, EK – Mikaela Shiffrin und Andre Myhrer sind die ersten Sieger im alpinen Ski-Weltcup im Jahr 2018. Die US-Amerikanerin und der Schwede setzen sich am Neujahrstag im dichten Nebel beim City Event auf dem Osloer Holmenkollen durch. Bei den Herren wurde in dem Parallel-Slalom Michael Matt Zweiter. Marcel Hirscher (AUT) scheitert im Viertelfinale am Briten Dave Ryding (4. Platz) und wird Fünfter zusammen mit Daniel Yule und Luca Aerni. Henrik Kristoffersen scheitert schon in der ersten Runde an Linus Strasser (DEU), der am Ende dritter wird.

Es war der 37. Weltcupsieg für Shiffrin, der zweite in einem Parallel-Event nach dem (mit anderem Modus ausgetragenen) Parallel-Slalom im Dezember in Courchevel sowie der insgesamt sechste Saisonerfolg. Mit 37 Siegen zog sie mit ihrem Vorbild, der Salzburgerin Marlies Schild, gleich und ist in einem gemischten Ranking Zwölfte. Die US-Amerikanerin setzt sich im Finale gegen Wendy Holdener durch. Die Schweizerinnen zeigten wieder Mal ein starkes Mannschaftergebnis. Neben Wendy Holdener feiert die 19-Jährige Melanie Meillard sensationel ihren ersten WC-Podestplatz und wird dritte. Rang vier geht an Frida Hansdotter (SWE). „Das ist so cool, es ist mein erstes Rennen in Norwegen, mein erstes Mal in Oslo, es ist so speziell hier“, sagte Shiffrin im Auslauf der Schanzenanlage Holmenkollen.

Die 22-Jährige Shiffrin hat nach 15 Saisonrennen bereits 981 Punkte auf dem Konto und damit 471 mehr als ihre erste Verfolgerin, die Deutsche Viktoria Rebensburg, die in Oslo nicht am Start war. Das bedeutet gesamt einen Schnitt von 65 Zähler pro Rennen. Gemessen an ihren 13 Einsätzen hält sie bei 75. Den Punkterekord im Weltcup hat Tina Maze mit 2.414 in der Saison 2012/13 inne, die Slowenin trat damals in allen 35 Bewerben an und kam auf einen Schnitt von 69.

Bei den Herren triumphierte im 180 m langen Kurs auf dem Gegenhang der Sprungschanze durch 18 Riesentorlauftore und einen Sprung Myhrer, der ein Spezialist für City Events ist, aber nach zwei zweiten sowie je einem dritten und vierten Rang nun erstmals siegte. „Ich war immer an der Spitze, habe aber noch nie gewonnen. Ich bin glücklich, dass es hier am Holmenkollen passiert ist. Mein Großvater kommt aus Norwegen, ich habe seine Anwesenheit hier gespürt. Das will ich in Stockholm wiederholen“, sagte Myhrer, der am 11. Jänner 35 wird und zum achten Mal im Weltcup siegte.

„Gegen Myhrer zu verlieren, ist keine Schande. Ich bin sehr glücklich, dass ich so weit gekommen bin. Im Finale habe ich alles riskiert. So kann es weitergehen“, sagte Matt im ORF-Interview. Um Platz drei gab der Deutsche Linus Strasser dem Briten David Ryding das Nachsehen. Schon im Viertelfinale kam dann aber auch für Hirscher das Aus, er musste Ryding um 0,09 Sekunden den Vortritt lassen. „Dave muss man immer auf der Rechnung haben, er ist ja auch im Spezialslalom superschnell. Ich habe es selbst vergeigt, ich habe eine neue Technik probiert, das Cross Blocking, damit komme ich nicht so zurecht“, sagte der Salzburger. Nach skionline Informationen hat Hirscher nicht nur neue Technik probiert, sonder auch komplett neue Ski speziell für den Parallel Slalom gebaut bekommen. Anscheinend wird gerade mit zuwachsende Weltcup-Punkten aus Parallel Rennen auch die Material kräftig für diesen Diziplin angepasst.

Als Fünfter baute Hirscher seinen Vorsprung im Gesamtweltcup aus, er hat nun 574 Punkte angesammelt, Henrik Kristoffersen (NOR) hält bei 520, Kjetil Jansrud (NOR) bei 480, Aksel Lund Svindal (NOR) bei 454 und Alexis Pinturault (FRA) bei 402.

Für die Zuschauer war es Megaschade dass sie wegen des dichten Nebels nichst sahen. Der Nebel war pünktlich um Mitternacht mit dem Jahreswechsel gekommen.

Ergebnisse Herren
Ergebnisse Frauen

Foto:Agence Zoom

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Elina Kalela

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