Weltcup Herren

Alexis Pinturault siegt im Parallelrennen in Zürs

LECH, AUSTRIA - NOVEMBER 27: @title@ during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Parallel Giant Slalom on November 27, 2020 in Lech Austria. (Photo by @photographer@)

Mit Alexis Pinturault hat einer der klaren Favoriten das heutige Parallelrennen in Zürs gewonnen. Der Franzose setzte sich im Finale gegen den Norweger Hendrik Kristoffersen durch. Mit souveränen Fahrten stellte er seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis und sicherte sich damit 100 Punkte für den Gesamtweltcup. Den dritten Platz erreichte Alexander Schmid. Der Deutsche ist so etwas wie ein Spezialist für Parallelrennen, es war sein zweiter Podestplatz in dieser Disziplin.

Zählt man den City-Event dazu, ist Alexis Pinturault der bisher einzige Rennläufer, der in sechs Disziplinen Siege erreichen konnte. Der Franzose meinte dazu allerdings: „Es geht mir nicht um die Zahlen, ich möchte gewinnen und Spaß haben.“ Das leicht erneuerte Format des Rennens  bewertete er hingegen sehr positiv. „Ich bin immer noch kein Fan dieser Parallelrennen, aber ich bin ein Profi und ziehe das durch. Heute war das aber wesentlich besser als bisher, und auch nicht gefährlich“, meinte der Zweitplatzierte Kristofferen.

Drei von acht Österreichern hatten den Sprung ins abendliche Finale geschafft. Am erfolgreichsten präsentierte sich Adrian Pertl im Ausscheidungswettbewerb, immerhin kam er bis ins kleine Finale. Dort musste er sich schließlich dem Deutschen Schmid geschlagen geben. Lokalmatador Christian Hirschbühl schaffte es bis ins Achtelfinale, musste dann aber im Rennen um die Plätze sieben und acht Stefan Luitz den Vortritt lassen, der am Vormittag in der Qualifikation die beste Zeit vorgegeben hatte. Für Hirschbühl bedeutete der achte Platz aber eine mehr als beachtliche Leistung nach seiner Verletzungspause. Dominik Raschner war bereits im ersten Lauf des Finales gegen den späteren Sieger Pinturault ausgeschieden.

Für die wegen der Corona-Pandemie arg dezimierte Schweizer Mannschaft holten Semyel Bissig und Gino Caviezel die Kastanien aus dem Feuer. Die beiden lieferten sich im Lauf um die Plätze fünf und sechs ein enges Rennen, das der junge Bissig schließlich für sich entscheiden konnte. Diese Leistung bedeute sein bisher bestes Weltcupresultat.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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