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Kjetil Jansrud gewinnt Super-G und Disziplinenweltcup

KVITFJELL, NORWAY - MARCH 11: Norway alpine ski team during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super G on March 11, 2018 in Kvitfjell, Norway. (Photo by Jonas Ericsson/Agence Zoom)

Kjetil Jansrud hat zum dritten Mal den Super-G-Weltcup der alpinen Skifahrer gewonnen. Der Norweger setzte sich am Sonntag in Kvtifjell im vorletzten Super-G dieser Saison durch, da seine Konkurrenten – vor allem Hannes Reichelt und Vincent Kriechmayr – zu wenige Punkte sammelten und Aksel Lund Svindal nach einem Fahrfehler ein Tor versäumte.Für Jansrud ist es der zweite Saisonsieg und der 21. in seiner Karriere. Sieben davon gelangen ihm in Kvitfjell, auf der Olympia-Strecke von 1994, wo er skifahrerisch groß geworden ist. „Es bedeutet viel“, betonte der 32-jährige Jansrud. „Es ist richtig, etwas Großes zu bekommen in der Saison, wenn man gut gefahren ist.“Nach seinem zweiten Rang beim olympischen Super-G konnte sich Beat Feuz erstmals in dieser Saison auch im Weltcup in dieser Disziplin mit Rang zwei (+0,22) einen Podestplatz sichern.

„Das ist ein unfassbarer Tag für mich. Dass es hier immer hier so gut klappt, ist unglaublich für mich“, meinte Jansrud erfreut. Seine Mutter hatte die norwegische Mannschaft vor dem Rennen wie jedes Jahr mit Schokoladekuchen versorgt. „Dass ich schon zum dritten Mal hier den Super-G-Weltcup gewonnen habe, ist so schön. Es ist kaum vorstellbar, wie es in mir zugeht.“

Lange Zeit lag Mauro Caviezel hinter Feuz auf dem dritten Rang und es sah nach zwei Podestplätzen für die Schweiz aus. Allerdings wurde Caviezel noch von Adrian Smiseth Sejersted abgefangen, der mit Platz vier das mit Abstand beste Resultat seiner Karriere feierte, worüber sich auch Sieger Jansrud besonders freute. Mit Nummer 30 fuhr Manuel Osborne-Paradis dann noch auf den fünften Rang, wodurch Caviezel letztlich Sechster wurde, da Brice Roger mit der hohen Nummer 49 sensationell Dritter wurde (+0,33). Auf Caviezel folgte Hannes Reichelt als bester Österreicher sowie der Sieger der gestrigen Abfahrt, Thomas Dreßen, als Achter.

Der Super-G-Weltcup ging zum siebenten Mal in Folge nach Norwegen. Jansrud gewann auch 2014/15 und 2016/17, dazwischen war Aleksander Aamodt Kilde erfolgreich. 2011/12, 2012/13 und 2013/14 hieß der Sieger Aksel Lund Svindal, der am Sonntag wie auch Olympiasieger Matthias Mayer ausschied. Gilles Roulin belegte den 17. Platz, Urs Kryenbühl sammelte als 25. ebenfalls Weltcuppunkte. Stefan Rogentin, Gian Luca Barandun, Ralph Weber und Thomas Tumler landeten außerhalb der Top 30. Marc Gisin konnte seinen Lauf nicht beenden.

Ergebnis

Foto: Agence Zoom

Quelle: APA

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Elina Kalela

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