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Abschließende Testrennen auf der Hochwurzen

Mit einem Vertical und einem Individual Testrennen am Wochenende die Vorbereitungsphase für die ÖSV-Skibergsteiger. Athleten wie Betreuer blicken äußerst positiv auf den bevorstehenden Weltcupstart.

Mit zwei weiteren, erfolgreichen Testrennen am vergangenen Wochenende schlossen die ÖSV-Skibergsteiger ihre Wettkampfvorbereitungen ab. Bei ausgezeichneten Bedingungen auf der Hochwurzen, ging am Samstag das Vertical für die ÖSV- und Landeskader über die Bühne. In Abwesenheit von Armin Höfl, der vergangene Woche den Testbewerb für sich entscheiden konnte, sicherte sich Paul Verbnjak die Bestzeit. Er verbesserte seine Vorjahreszeit deutlich und verwies Christof Hochenwarter und Jakob Herrmann auf die Plätze. Daniel Ganahl, der erstmals wieder mit dem Team am Start war, erreichte hinter Christian Hoffmann und Andreas Mayer den sechsten Platz. Der zweite Vorarlberger, Daniel Zugg pausierte an diesem Wochenende, um seine Blessuren nach seinem Trainingssturz bis zum Weltcupstart auszukurieren. Wiederum stark präsentierte sich Sarah Dreier, die das Vertical deutlich vor der Landeskaderläuferin Teresa Feix und Stephanie Kröll beendete. In der U20 verbesserte Hannes Lohfeyer aus Weissbach bei Lofer seine Vorjahreszeit um knapp zwei Minuten und ging, vor seinen U20-Kollegen Nils Oberauer und Julian Tritscher, als erster über die Ziellinie.

Vergleichsrennen mit der DAV-Auswahl
Im Individual am Sonntag, das gemeinsam mit der Auswahl aus Deutschland durchgeführt wurde, setzte erneut der Kärntner Paul Verbnjak die Bestmarke. Mit dem Sieg im Sprint in der vergangenen Woche und einem perfekten Abschluss bei beiden Rennen an diesem Wochenende, blickt der U20-Doppelweltmeister erwartungsvoll auf den ersten Weltcup: „Ich starte heuer erstmals in der U23- bzw. Elite-Klasse. Das ist ein großer Schritt, aber ich fühle mich sehr gut und mit den Ergebnissen der Testrennen bin ich sehr zuversichtlich, dass ich auch im Weltcup den Anschluss halten kann.“

Individual-Spezialist Jakob Herrmann lieferte sich mit Verbnjak ein Kopf am Kopf Rennen und musste sich am Ende lediglich um 4,5 Sekunden geschlagen geben. Der Werfenwenger, der heuer sein Training umgestellt hat und verstärkt an seiner Spritzigkeit arbeitete, zeigt sich aber mit dem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden: „Ich bin richtig happy und die Trainingsumstellung im Sommer hat sich ausgezahlt. Ich komme vom Start weg viel, viel besser ins Rennen und kann trotzdem am Ende noch Gas geben. Ich freue mich jetzt richtig auf das erste Weltcuprennen“, so der Routinier, der die Testrennen sehr wertvoll findet: „Der direkte Vergleich und das Rennfeeling ist enorm wichtig. Vor allem aber auch das Training der Wechsel unter Wettkampfbelastung – zum Beispiel gibt es heuer mit den Skistoppern eine Regeländerung, die in den Ablauf einfließen muss.“

Hinter Herrmann kamen Armin Höfl, Christian Hoffmann und Daniel Ganahl ins Ziel. Bester DAV-Athlet wurde Marc Dürr, der hinter Andreas Mayer den siebten Platz belegte.

Bei den Damen empfahl sich erneut Johanna Hiemer vom Landeskader Steiermark für das Weltcupaufgebot. Sie belegte mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz vor Stephanie Kröll, Teresa Feix und den Damen aus Deutschland.

Der erste Weltcup mit allen drei Disziplinen (Sprint, Vertical und Individual) findet bereits von 16. bis 19. Dezember in Adamello (ITA) statt.

Quelle: ÖSV Medienmitteilung

Foto: ÖSV/Weigl

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Elina Kalela

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