Weltcup Herren

Aleksander Aamodt Kilde gewinnt Super-G in Gröden

VAL GARDENA, ITALY - DECEMBER 18: Aleksander Aamodt Kilde of Norway celebrates during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super Giant Slalom on December 18, 2020 in Val Gardena Italy. (Photo by Francis Bompard/Agence Zoom)

Die Saslong in Gröden bleibt auch 2020 in norwegischer Hand. Den heutigen Super-G entschied Aleksander Aamodt Kilde für sich , womit er eine lange Erfolgsserie seiner Mannschaft fortsetzen konnte. Er gewann 0,12 Sekunden vor dem Schweizer Mauro Caviezel, was insofern bemerkenswert ist, als der Bündner mit einem gebrochenen Finger am Start stand. An der dritten Stelle beendete mit Kjetil Jansrud ein weiterer Norweger das Rennen.

Für die österreichische Mannschaft reichte es bei strahlendem Wetter in Gröden nicht für einen Podestplatz. Allerdings verpasste Matthias Mayer einen solchen nur knapp. Als Viertplatzierter lag er nur 0,34 hinter der Bestzeit Kildes. Auf Platz fünf folgte der Deutsche Andreas Sander, der sich in Abwesenheit seines Teamkollegen Thomas Dressen in dieser Saison sehr stark präsentiert. Die Ränge sechs und sieben gingen an die beiden Franzosen Nils Allegre und Johann Clarey.

„Es ist ein sehr gutes Gefühl für mich, hier in Gröden zu gewinnen“, meinte Aleksander Aamodt Kilde im Interview. Erfreut zeigte er sich auch über die starke Leistung seines Mannschaftkollegen Jansrud. Von den letzten neun Super-G-Rennen konnte die norwegische Mannschaft sieben für sich entscheiden – eine beeindruckende Bilanz. Sehr zufrieden zeigte sich auch Mauro Caviezel, der in der Disziplinenwertung weiterhin in Führung liegt. Mit einer mehrfach bandagierten Hand konnte er lange Zeit mit Kildes Fahrt mithalten, erst im unteren Streckenabschnitt büßte er etwas an Zeit ein.

Die österreichische Mannschaft konnte mit Ausnahme von Matthias Mayer nicht ganz mit den besten Zeiten mithalten. Christian Walder, der Drittplatzierte des Super-Gs von Val d´Isere wurde 13. Vorjahressieger Vincent Kriechmayr landete nach einer fehlerhaften Fahrt nur auf Rang 15. Dazu gesellten sich noch Max Franz (17.) und Hannes Reichelt (18.) in die Punkteränge.

Zweitbester Schweizer nach Mauro Caviezel war Marco Odermatt, der mit seinem neuten Platz wichtige Weltcuppunkte sammeln konnte. Beat Feuz beendete den Super-G auf Rang 10, wie schon eine Woche zuvor in Val d´Isere. Urs Kryenbühl stellte seine starke Form mit Rang elf unter Beweis, seiner bisher besten Leistung in einem Super-G. Niels Hintermann und Stefan Rogentin klassierten sich ex aequo auf Rang 27.

Morgen steht in Gröden die klassische Abfahrt auf der Saslong am Programm. Der Start erfolgt um 11.45 Uhr.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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