Weltcup Herren

Aleksander Aamodt Kilde siegt in der Abfahrt von Beaver Creek

BEAVER CREEK, USA - DECEMBER 4: Aleksander Aamodt Kilde of Norway reacts during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on December 4, 2021 in Beaver Creek USA. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Aleksander Aamodt Kilde ist der Mann der Stunde bei den Weltcuprennen in Beaver Creek an diesen Wochenende. Am Donnerstag hatte der Norweger noch einen Ausfall im Super G hinnehmen müssen, doch mit dem heutigen Rennen kann er schon seinen zweiten Saisonsieg verbuchen. Nach dem gestrigen Super G entschied er auch die klassische Abfahrt auf der Birds of Prey Piste in überlegener Manier für sich. Kilde siegte 0,66 Sekunden vor dem Österreicher Matthias Mayer. An der dritten Stelle landete der Schweizer Beat Feuz mit 1,01 Sekunden Rückstand.

Mit seiner Fahrt war Kilde sehr zufrieden, sein Konzept sei voll aufgegangen. Ein Wermutstropfen bedeutete für ihn die Nachricht vom Gesundheitszustand seines Teamkollegen Kjetil Jansrud. Eine Knieverletzung wird befürchtet, nach dem Rückflug nach Norwegen sollen weitere Untersuchungen folgen. „Er geht mir sehr ab“, meinte Kilde über seinen langjährigen Weggefährten.

„Bei manchen Passagen wäre noch mehr möglich gewesen“, analysierte der Zweitplatzierte Matthias Mayer seine Fahrt. Insgesamt zeigte er sich mit dieser aber sehr zufrieden, vor allem aufgrund der Tatsache, dass er mit der Birds of Prey bisher nicht immer besonders gut zurechtgekommen war.

Über einen besonderen Rekord durfte sich Beat Feuch feiern. Sein dritter Platz bedeutete den 42. Podestplatz in einer Weltcupabfahrt. Damit überholte er die bisherigen Rekordhalter in dieser Hinsicht: seinen Landsmann Peter Müller und den Österreicher Franz Klammer. „Das sind ja nicht irgendwelche Namen“, meinte der Emmentaler nicht ohne Stolz.

Stark präsentierten sich auch die italienischen Herren mit Matteo Marsaglia und Dominik Paris auf den Plätzen vier und fünf. Niels Hintermann zeigte ebenfalls eine beachtliche Leistung, er fuhr mit der Nummer 30 auf den siebten Platz. Seine Teamkollegen Marco Odermatt und Urs Kryenbühl erreichten die Ränge 15 und 16, Weltcuppunkte gab es auch für Stefan Rogentin als 29.

Die österreichischen Herren vermochten mit vier Läufern in den Top 11 zu überzeugen. Neben Matthias Mayer durfte vor allem Daniel Hemetsberger als Achter mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Vincent Kriechmayr zeigte sich als Neunter selbstkritisch. Daniel Danklmaier erreichte den 11. Platz. Weltcuppunkte gab es auch für Otmar Striedinger (21.) und Max Franz (25.).

Mit einer weiteren Abfahrt wird morgen ein intensives Rennwochenende in Beaver Creek abgeschlossen.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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