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Aleksander Aamodt Kilde siegt in der ersten Saisonabfahrt

LAKE LOUISE, CANADA - NOVEMBER 26: Aleksander Aamodt Kilde of Team Norway in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on November 26, 2022 in Lake Louise, Canada. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Der Gewinner der Abfahrts-Kristallkugel der Vorsaison gab auch beim heutigen Auftaktrennen den Ton an. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde siegte in der Abfahrt von Lake Louise, nachdem das gestrige Rennen wetterbedingt abgesagt hatte werden müssen. In einem spannenden und anspruchsvollen Rennen, das von knappen Abständen geprägt, setzte sich Kilde knapp mi 0,06 Sekunden vor dem Österreicher Daniel Hemetsberger durch. An der dritten Stelle landete der Schweizer Marco Odermatt, sein Rückstand auf den Sieger betrug nur 0,10 Sekunden. Hemetsberger und Odermatt verpassten damit ihren ersten Sieg in einer Abfahrt nur knapp.

Nach den beiden Slalomsiegen seiner Lebensgefährtin Mikaela Shiffrin in Levi durfte sich Kilde über seinen ersten Saisonsieg freuen. Der Norweger geht damit auch im morgigen Super-G als Favorit an den Start. Angesichts seines Sieges strahlte er mit dem Zweitplatzierten Hemetsberger um die Wette. Für diesen freute sich auch sein Teamkollege Matthias Mayer, der auf Platz vier landete. Eine Schrecksekunde gab es für den Italiener Dominik Paris, der nach einem Schlag einen Ski verlor. Er konnte jedoch einen Sturz vermeiden. Bemerkenswert ist auch die Leistung von Thomas Dreßen, der beim Comeback nach langer Verletzungspause den ausgezeichneten achten Platz erreichte.

Die weiteren Österreicher landeten nicht im Spitzenfeld. Vincent Kriechmayr hatte im oberen Teil eine Windböe erwischt, war aber auch mit dem Rest seiner Fahrt nicht zufrieden. Er landete schließlich auf Platz elf. Otmar Striedinger belegte den 14. Rang.

Mannschaftlich stark präsentierten sich die Schweizer Herren. Beat Freuz landete mit einer soliden Fahrt auf Platz fünf, auch Niels Hintermann vermochte als Siebter zu überzeugen. Stefan Rogentin beendete das Rennen als 18., Gilles Roulin als 24. Mauro Caviezel schied bei seinem Comeback nach einer Verletzung aus, blieb aber unverletzt.

 

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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