Weltcup Herren

Aleksander Aamodt Kilde siegt in Kitzbühel

KITZBUEHEL, AUSTRIA - JANUARY 21: @title@ during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on January 21, 2023 in Kitzbuehel, Austria. (Photo by @photographer@)

Nachdem er gestern noch mit großem Einsatz einen schweren Sturz vermeiden hatte können, revanchierte sich Aleksander Aamodt Kilde heute in eindrucksvoller Weise bei der Abfahrt in Kitzbühel. Der Norweger siegte nach einer beherzten Fahrt mit deutlichem Vorsprung von 0,67 Sekunden auf den Franzosen Johan Clarey. An der dritten Stelle landete der Amerikaner Tavis Ganong.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Kilde im Ziel. „Heute ist alles aufgegangen“, meinte der Norweger, der sich über prominente Gratulanten wie Arnold Schwarzenegger freuen durfte. Der zweitplatzierte Clarey bewies, dass er auch mit 42 Jahren noch zur absoluten Weltspitze zählt. „Ich freue mich, dass ich in meiner letzten Saison immer noch so mithalten kann“, erklärte der Franzose, der beim Weltcupfinale in Andorra seine Karriere beenden wird.

Mannschaftlich stark präsentierten sich die österreichischen Herren, auch wenn ein Podestplatz ausblieb. Der gestrige Sieger Vincent Kriechmayr belegte den fünften Platz. Dahinter landete Otmar Striedinger auf dem sechsten Rang, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war. Auch Daniel Hemetsberger durfte mit seinem achten Platz durchaus zufrieden sein.

In Abwesenheit von Marco Odermatt gab es für die Schweizer Herren heute keinen Spitzenplatz. Niels Hintermann erreichte als bester Läufer den zehnten Platz. Die ganze Aufmerksamkeit war allerdings auf Beat Freuz gerichtet, der auf der Streif das letzte Rennen seiner Karriere bestritt. Mit Platz 16 war das Ergebnis zweitrangig, Feuz wurde als einer der erfolgreichsten Abfahrer der jüngeren Vergangenheit bejubelt, nicht zuletzt von seiner Familie. Seine einstigen Teamkollegen Didier Defago und Didier Cuche hießen ihn in der „Skifahrerpension“ willkommen. „Es hat mich gefreut in meiner ganzen Karriere, aber jetzt ist es auch gut, dass Schluss ist“, meinte Feuz. Justin Murisier erreichte mit der hohen Nummer 46 den 18. Platz, Stefan Rogentin sammelte als 24. ebenfalls Weltcuppunkte.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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