Weltcup Herren

Alexis Pinturault siegt im Riesenslalom von Alta Badia

ALTA BADIA, ITALY - DECEMBER 20 : Atle Lie Mcgrath of Norway takes 2nd place, Alexis Pinturault of France takes 1st place, Justin Murisier of Switzerland takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Giant Slalom on December 20, 2020 in Alta Badia Italy. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Alexis Pinturault hat den heutigen Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia gewonnen. Seine Führung nach dem ersten Durchgang konnte der Franzose im Finale erfolgreich verteidigen. Am Ende reichten 0,07 Sekunden Vorsprung knapp für den 31. Weltcupsieg. Den zweiten Platz belegte überraschend der junge Norweger Atle Lie McGrath. An der dritten Stelle landete der Schweizer Justin Murisier.

Mit dem Sieg auf der Gran Risa ging ein lange gehegter Wunsch Pinturaults in Erfüllung, wie er im Interview mit dem ORF bestätigte. Mit seinem 15. Sieg zog er mit Alberto Tomba gleich, der ebenfalls in Alta Badia das Rennen verfolgte. Der 20-jährige Norweger Lie McGrath, Sieger der Europacup-Gesamtwertung des vergagenen Jahres, landete mit seinem zweiten Rang schlagartig mitten in der Weltspitze. Er freute sich im Ziel überschwänglich, wie auch seine Teamkollegen, allen voran Aleksander Aamodt Kilde, der nach seinen zwei Siegen in Gröden heute beachtlicher Sechster wurde.

Als Vierter fuhr der Schweizer Marco Odermatt wieder ein gutes Ergebnis ein, auch wenn er im vierten Riesenslalom der Saison erstmals nicht am Podest stand. Den fünften Platz belegte der US-Amerikaner Tommy Ford, der sich im zweiten Durchgang beträchtlich steigern hatte können. Hinter Kilde wurde Alexander Schmid Siebter.

Bei den österreichischen Herren konnte eine leichte Tendenz nach oben verzeichnet werden, wie auch Trainer Mike Pircher im Interview feststellte. Der achte Platz von Stefan Brennsteiner bedeutete die erste Top 10 Platzierung für den ÖSV in einem Riesenslalom in dieser Saison. Nach dem ersten Durchgang noch 14., konnte sich der Salzburger im Finale massiv steigern. Roland Leitinger hingegen, der nach dem ersten Durchgang noch Achter gewesen war, fiel im Finale auf Platz 22 zurück.

Unmittelbar vor Leitinger klassierte sich Marco Schwarz auf Platz 21. Mit seiner Leistung war er noch nicht zufrieden, im Riesenslalom ortete er noch Verbesserungspotential. Raphael Haaser sammelte als 24. auch Weltccuppunkte, während Manuel Feller im zweiten Durchgang ausschied und damit eine schon länger andauerende Serie von Ausfällen fortsetzte. Mike Pircher räumte im Interview übrigens auch mit einem Mythos auf, der sich in den letzten Tagen verbreitet hatte, nämlich jender, dass Marcel Hirscher beim kürzlich erfolgten gemeinsamen Training am laufenden Band Bestzeiten hingelegt hätte.

Aus Schweizer Sicht konnten sich neben dem starken Murisier und Odermatt zwei weitere Läufer über Punkte freuen, nämlich Gino Caviezel und Semyel Bissig. Die beiden beendeten das Rennen ex aequo auf dem 13. Platz.

Morgen wird der Skiweltcup der Herren mit einem Slalom in Alta Badia fortgesetzt. Am Dienstag folgt dann mit dem Nachtslalom von Madonna di Campiglio das letzte Rennen vor Weihnachten.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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