Weltcup_Damen

Alice Robinson siegt im Riesenslalom von Kranjska Gora

Alice_Robinson_gewinnt_Riesenslalom_in_KRANJSKA_GORA_SLOVENIA
Mit einer furiosen Fahrt im Finale hat die Neuseeländerin Alice Robinson am Samstag im Riesenslalom in Kranjska Gora Weltmeisterin Petra Vlhova noch abgefangen und mit 0,34 Sekunden Vorsprung ihren zweiten Weltcuperfolg gefeiert. Meta Hrovat (SLO) und Wendy Holdener (SUI) wurden gemeinsam Dritte. Katharina Liensberger landete 2,22 Sekunden zurück als beste Österreicherin an der elften Stelle.

Robinson nahm der Slowakin Vlhova mit Bestzeit im zweiten Durchgang 0,58 Sekunden ab. „Die Verhältnisse, der Kurs, es war perfekt“, freute sich Robinson im ORF-TV-Interview. „Nach dem Fehler im ersten Lauf musste ich alles geben, mit diesem Lauf bin ich wirklich zufrieden“, erklärte die 18-Jährige, die in Slowenien vor zwei Jahren ihr Weltcup-Debüt gegeben hatte. „Es ist cool, nun hier zu gewinnen.“

Vlhova meinte, mit einem zweiten Rang im Riesentorlauf dürfe sie zufrieden sein. „Natürlich will man die Position bestätigen, aber Alice war im zweiten Lauf wirklich stark, es war schwierig, sie zu schlagen. Ich habe doch ein paar Fehler gemacht.“ Das Spitzen-Duo distanzierte in Abwesenheit der um ihren Vater trauernden Weltcup-Führenden Mikaela Shiffrin (USA) die Nächstplatzierten um mehr als eine Sekunde.

In der RS-Saisonwertung führt nach einem achten Tagesrang weiter die zweifache Saisonsiegerin Federica Brignone. Vlhova rückte der Italienerin aber nahe.

Zweitbeste ÖSV-Läuferin war die Steirerin Julia Scheib (+2,53) auf Rang 14. Die 21-Jährige schaffte damit ihre bisher beste Weltcup-Platzierung. „Ich bin megahappy, dass ich es endlich runtergebracht habe“, erklärte Scheib. „Ich hätte im letzten Teil noch mehr attackieren können, aber ich wollte es unbedingt ins Ziel bringen.“

Angeführt von Wendy Holdener präsentierten sich die Schweizer Damen mannschaftlich sehr stark. Michelle Gisin erreichte mit einem siebten Platz ihr bisher zweitbestes Ergebnis in einem Riesenslalom. Andrea Ellenberger zeigte sich mit Rang 12 ebenfalls sehr zufrieden. Eine solide, aber zu wenig risikoreiche Fahrt im Finale reichte für Lara Gut-Behrami für den 13. Rang.

Morgen steht in Kranjska Gora ein Slalom auf dem Programm.

Quelle: APA
Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Redaktion skionline

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

dreizehn + siebzehn =