Weltcup Herren

Alles noch offen beim Riesenslalom den Herren in Sölden

Weltmeister Henrik Kristoffersen, der den vergangenen Winter als Zweiter im Disziplinenweltcup vor dem Franzosen Alexis Pinturault beendete, ist einer der Topfavoriten für den Weltcupauftakt in Sölden am Sonntag. Allerdings hat Kristoffersen auch etwas gutzumachen: „Ich war hier noch nie auf dem Podium, daran muss ich arbeiten, das ist enttäuschend“, sagte der Norweger, der aber auf eine gute Vorbereitung zurückblickt. Ein weiterer Topfavorit ist Alexis Pinturault, der der letzte Sieger in Sölden (2016) war. Zweimal war das Rennen zuletzt aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt worden.

Zu den Topfavoriten gehört auch Marco Odermatt. „Es ist ein Saison der Bestätigungen für mich. Besonders im Riesenslalom werde ich versuchen, weiter nach vorne zu kommen, meinte der Schweizer Jungstar beim Interview in Sölden. Neben Odermatt gehört auch Loic Meillard zu den Schweizer Topfavoriten am Sonntag.

Österreichs alpine Ski-Herren zählen am Sonntag nur zu den Außenseitern. Die Hoffnung auf ein Topergebnis ruht auf den Schultern von Manuel Feller, der in der Vorsaison als 14. der Riesenslalomwertung hinter dem zurückgetretenen Kugelgewinner Marcel Hirscher zweitbester Österreicher in dieser Disziplin war. Mit Manuel Feller und Stefan Brennsteiner stellt der Österreichische Skiverband am Sonntag beim Weltcup-Auftakt in Sölden voraussichtlich nur zwei Läufer, die im Riesenslalom Startnummern in den Top 30 haben. Möglicherweise rutscht Johannes Strolz noch rein, das hängt von der endgültigen Nennungen ab. Alle anderen ÖSV-Läufer kämpfen auf dem schwierigen Hang mit höheren Nummern ums Finale.

Am Sonntag beginnt gleichzeitig eine neue Ära im alpinen Skiweltcup. Nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher ist es beispielsweise die erste Saison für Kristoffersen ohne den Salzburger als Konkurrenten. „Ich weiß nicht, wie es werden wird. Marcel war während meiner ganzen Weltcup-Karriere da. Ich habe ihn immer gejagt, manchmal geschlagen. Es war schwierig und es wird sicher nicht einfacher“, sagte Kristoffersen, der die Vorsaison als Dritter im Gesamtweltcup beendete.

Die deutschen Hoffnungen ruhen vor allem auf Stefan Luitz, der in der vergangenen Saison seinen ersten Weltcupsieg feiern konnte. Alexander Schmid steht nach einer langen Viruserkrankung in Sölden am Start und möchte im Laufe der Saison im Weltcup Fuß fassen.

 

Text skionline

Quelle: APA, DSV

Foto: skionline

Video: skionline

 

 

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Elina Kalela

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