Weltcup_Damen

Anna Swenn Larsson kräftigt eingefädelt

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Anna Swenn Larsson hat sich beim training am Freitag  in Italien verletzt. Eine erste Röntgenaufnahme und Untersuchung zeigt, dass sie einen Knöchelbruch erlitten hat und sie ist nun auf dem Heimweg nach Schweden.

„Ich habe allgemeine Röntgenbilder gesehen und es ist ein Bruch an der Innenseite des Knöchels. Anna ist eingegipst und wird so schnell wie möglich nach Hause fliegen und dann machen wir weitere Untersuchungen in Schweden“, sagt der Nationalmannschaftsarzt Jakob Swanberg. „Die Bildern zeigen dass das Bein sehr gut liegt. Es wird später entschieden ob einen OP nötig ist oder nicht“,  sagt Swanberg.

Operation, oder nicht, auf jeden fall bedeutet die Verletzung  für Anna Swenn Larsson sechs Wochen in Gips und danach Rehabilitation. Ob die Corona-Lage es erlaubt wird am 20. Februar 2021 der Slalom der Damen bei den Weltmeisterschaften in Cortina statt finden. „Es wird ein Kampf gegen die zeit sein, mehr nicht. Aber das Ziel ist, dass wir tun was wir können, damit die Weltmeisterschaft für Anna möglich sein wird“, erzählt Jakob Swanberg.

Annas Saison war bisher von Schwierigkeiten geprägt. Die Schwedin wurde von Weltcupauftakt in Levi wegen Corona-Regeln kurzfristig vor den Start auf Quarantäne gezwungen und könnte bis jetzt gar nicht in WC Ebene starten. Inmitten der Traurigkeit, dass sie sich verletzt hat, kann Swenn Larsson auch etwas Positives sehen: „Es ist nicht das Knie oder irgendetwas in der Art, das verletzt ist. Jetzt fahre ich nach Hause und kümmere mich darum, dass das bestmöglich geregelt wird. Dann wird es 6 Wochen im Gips sein und danach muss ich weiter arbeiten“, erzählt Anna Swenn Larsson.

Der Unfall passierte in einem relativ einfachen Spiel, während des ersten Trainingslaufs. Swenn Larsson ist richtig hart eingefädelt und ein Bruch des Knöchels wurde Tatsache. „Im ersten Moment hat es sich nicht so gefährlich angefühlt, war eher wie ein richtiger Schlag, aber ziemlich schnell wurden die Schmerzen schlimmer und dann habe ich verstanden, dass es etwas ernster ist“, sagte Anna Swenn Larsson

Quelle: Medienmitteilung Swedische Skiverband

Foto: SSF

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Elina Kalela

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