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Bernadette Schild beendet ihre Karriere

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Elf Wochen nach ihrer zweiten Kreuzbandverletzung innerhalb von 14 Monaten erklärt Bernadette Schild ihren Rücktritt vom aktiven Sport. Die Salzburgerin hat sich dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen und stellt nun – 13 Jahre nach ihrem Weltcup-Debüt in Bormio (ITA) – ihre Rennski in die Ecke.

„Ich musste mir einfach die Frage stellen, ob ich mir zutraue, wieder ans Limit und auch darüber hinaus zu gehen, und die ehrliche Antwort darauf ist einfach nein. Deshalb ist meine Entscheidung, meine aktive Skirennkarriere zu beenden, bereits vor einigen Wochen gefallen Ich habe den Skirennsport immer mit sehr viel Freude betrieben, natürlich auch mit Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Diese Eigenschaften nehme ich nun mit in einen völlig neuen Lebensabschnitt und in ein gänzlich anderes Berufsfeld. Ich freue mich sehr darüber, einen fließenden Übergang in die Berufswelt geschafft zu haben und werde mich in Zukunft bei Berger Feinste Confiserie – mein erster Kopfsponsor – um alle Marketingangelegenheiten und Presseanfragen kümmern. Ich blicke dankbar auf diese Zeit zurück, freue mich nun aber sehr auf die neue Herausforderung und spannende Aufgaben“, erklärt Schild.

2008 krönte sich Bernadette Schild in Formal (ESP) zur Juniorenweltmeisterin im Slalom und im darauffolgenden Jahr sicherte sie sich in der gleichen Disziplin Silber bei der Junioren-WM in Garmisch-Partenkirchen (GER). In der Saison 2010/11 konnte die heute 31-Jährige die Slalomwertung im Europacup für sich entscheiden. 2013 fuhr Schild mit Platz zwei in Lenzerheide (SUI) erstmal im Weltcup aufs Podest. Im selben Jahr wurde die Saalfeldnerin im Slalom Dritte und teilte sich mit ihrer Schwester Marlies im französischen Courchevel das Stockerl. Die Erfolgsbilanz ergänzen fünf weitere Podiumsplätze im Weltcup. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften nahm die Technikspezialistin insgesamt fünf Mal teil.

„Bernadette Schild hat unser Technik-Team über ein Jahrzehnt lang entscheidend mitgeprägt. Sie hat eine wichtige Rolle in der Mannschaft eingenommen und wird auf alle Fälle fehlen. Ich wünsche Bernadette für ihre Zukunft alles Gute, sie wird ihre neue Aufgabe sicherlich zielstrebig und mit Begeisterung so wie im Skirennsport meistern“, sagt Christian Mitter, Sportlicher Leiter der ÖSV-Damen.

Quelle: Medienmitteilung des ÖSV

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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