Weltcup_Damen

Corinne Suter gewinnt Super-G in Garmisch

Corinne_Suter_gewinnt_SuperG_in_Garmisch

Corinne Suter hat am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen bei schwierigen Pistenverhältnisse den Super-G gewonnen.  Für den ersten Podestplatz der ÖSV-Alpinski-Damen in dieser Saison im Super-G hat Nicole Schmiedhofer auf Platz 2 (+0,43 Sek) gesorgt. Dritte wurde Wendy Holdener (+0,70) ein Hundertstel vor Tiffany Gauthier (+0,71)

Für Suter war es der zweite Weltcupsieg und der erste in Super-G. Zuvor hatte Suter heuer in Altenmarkt-Zauchensee die Abfahrt gewonnen und führt auch der Abfahrt-Weltcup mit 317 Punkte vor Mikaela Shiffrin (256 Punkte). Im Super-G-Weltcup übernahm Suter mit 300 Punkten die Führung von Federica Brignone (ITA/Tages-Fünfte/261), Nicole Schmidhofer ist neue Dritte (206.). Im Gesamtweltcup hat die nach dem Tod ihre Vaters pausierende US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin als Führende noch einen Vorsprung von 145 Punkten auf Brignone.

Die Siegerin Corinne Suter war froh, dass sie eine frühe Startnummer hatte. „Es war sehr schwierig zu fahren, ich habe das bei der Besichtigung schon gesehen. Es war sehr dunkel, unruhig. Manchmal war es glatt, und dann greift der Ski wieder. Da muss man sehr locker sein, das ist normalerweise nicht so meine Stärke“,
sagte die Schweizerin, die gewusst hatte, dass es sich im Ziel nicht gut anfühlen werde. „Ich habe einfach bis zum letzten Tor gekämpft.“ Der Erfolg überraschte sie selbst. „Ich realisiere das noch nicht, für mich ist es im Super-G eine noch größere Überraschung als in der Abfahrt.“

Auch die drittplatzierte Wendy Holdener, die gerade von einer kurzen Pause zurückgekehrt ist, war mit dem heutigen Rennen sehr zufrieden. „Ich bin mit meiner Fahrt und den Ergebnissen sehr zufrieden. Die technisch gesteckte Super-G-Strecke lag mir gut“ erzählte strahlende Wendy Holdener im Zielraum in Garmisch. Drittbeste Schweizerin wurde Michelle Gisin als Siebte (1,01), Joana Hählen wurde Elfte, Lara Gut-Behrami Fünfzehnte.

Nach den schwierigen vergangenen Wochen mit Erkrankung und mäßigen Leistungen war die Erleichterung für die zweitplatzierte Schmidhofer „riesengroß“: „Ich sehe das fast ein bisserl wie einen Sieg.“

Gestrige Kandahar-Abfahrtssiegerin Viktoria Rebensburg aus Deutschland kam ebenso wie die Italienerin Sofia Goggia zu Sturz, beide dürften glimpflich davongekommen sein. „Da habe ich Glück gehabt. Ich habe mir mein linkes Knie an einer Stange angeschlagen, aber ich denke, es ist nichts Gröberes“, sagte Rebensburg.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Elina Kalela

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

dreizehn − elf =