Weltcup_Damen

Cornelia Hütter will nach nächster Verletzung „Weiterkämpfen“

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Cornelia Hütter hat sich am Mittwoch beim Training auf der Reiteralm erneut einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Die Steirerin bestritt in dieser Saison kein Rennen, nachdem sie sich am 14. März 2019 beim Finale in Soldeu nach einem Abfahrtssturz einen Kreuzbandriss sowie eine Innenband-und Meniskusverletzung im nun wieder verletzten Knie zugezogen hatte.

„Sicher ist die Diagnose sehr ernüchternd für mich und es ist schwer, dafür Worte zu finden. Ich muss es jetzt so nehmen wie es ist und werde mich der Herausforderung stellen. Für mich heißt es nun weiterkämpfen und meine Ziele vor Augen behalten“, so die 27-jährige Speed-Spezialistin. Demnach wird sie ein neuerliches Comeback in Angriff nehmen.

Die jüngste Verletzung passierte beim Riesenslalomtraining auf der Reiteralm. Hütter unterzog sich danach einer MRT-Untersuchung in Altenmarkt, wo sie die ernüchternde Diagnose Riss des vorderen Kreuzbandes erhielt. Sie wird am Donnerstag von Jürgen Mandl in Graz operiert.

Hütter ist seit geraumer Zeit von Verletzungen und Schmerzen geplagt. In der vergangenen Saison (2018/19) hatte sie erst wegen einer Knorpelfraktur an der rechten Oberschenkelrolle und dann wegen eines Innenbandeinrisses im rechten Knie, sowie eines Muskelfaserriss in der linken Wade pausieren müssen und auch die WM in Åre verpasst. Beim Weltcupfinale in Andorra verletzte sie sich das drittes Mal in jenem Winter.

Es waren längt nicht die einzigen Verletzungen. Im Jänner 2017 lautete die Diagnose nach einem Sturz in Saalbach-Hinterglemm Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie sowie Riss des Innen- und Außenmeniskus. Im Dezember 2018 gelang ihr mit dem Sieg in der Weltcup-Abfahrt in Lake Louise ein Traum-Comeback.

Quelle: APA, ÖSV

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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