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COVID-19 macht die Berichterstattung schwieriger

Sölden_ist_bei_der_Vorbereitung_auf_das_Ski-Weltcup-Opening_am_26./27._Oktober_2019_vor_dem_Zeitplan

Überall in der Welt zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sport. Abgesagte Events und Wettkämpfe, Spiele, Turniere und Rennen ohne Zuschauer, gestrichene Rahmenprogramme und manchmal sogar fehlendes Geld wegen nicht verkaufter Fernsehrechte machen dem Sport international schwer zu schaffen. Auch wenn sich teilweise eine leichte Entspannung abzeichnet, bleibt doch immer das unterschwellige Risiko, dass Wettkämpfe selbst abgesagt werden oder zumindest die Live-Berichterstattung schwieriger wird.

Auch die kommende Ski-Weltcup-Saison und möglicherweise auch die Weltmeisterschaften 2021 sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Da geht es nicht nur um den Rennkalender selbst, sondern auch um die Möglichkeiten der Berichterstattung, die aufgrund von Kontaktsperren, Corona-Regeln und manchmal auch vorzulegender negativer Tests deutlich erschwert und eingeschränkt wird. Davon betroffen ist selbstredend auch die Redaktion von skionline.ski, die sich in den letzten Jahren immer und sehr erfolgreich auch in der Live-Berichterstattung gezeigt hat.

Vorgelegt hat derzeit der Österreichische Skiverband ÖSV eine klare Regelung, wie die Akkreditierung und Berichterstattung zum Saisonauftakt in Sölden geregelt werden soll. Aufgrund der dynamischen Entwicklung in der Pandemie steht auch hier alles unter Vorbehalt, zeigt aber jetzt schon, wie kompliziert und schwierig das alles werden kann. Und ach die nachfolgenden Weltcup-Rennen und Läufe zur Weltmeisterschaft werden sicherlich mit immer wieder neuen Überraschungen aufwarten.

So muss eine Anmeldung zur Akkreditierung Anfang Oktober vorgelegt werden, die dann kurzfristig beschieden wird. Zur Berichterstattung vor Ort ist dann auch noch ein negativer Corona-Test vorzulegen, der jedoch nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das sind gerade einmal drei Tage und so manches Labor hat in den letzten Wochen solche Fristen kaum oder nur mit Mühe einhalten können. Kontakte mit Sportlern und Fans sind sowieso stark eingeschränkt bis unmöglich. Hier hat auch die Gesundheit der Ski-Athleten natürlich Vorrang.

Nun wird zu prüfen sein, wie eine Berichterstattung von den Hotspots des alpinen Ski-Weltcups und von den Rennen zur Weltmeisterschaft überhaupt ausgestaltet werden kann. Mit diesen Gedanken sind wir jetzt auch bei skionline.ski beschäftigt und suchen nach den besten Möglichkeiten, unsere User auch in der Saison 2020/2021 mit den jeweils aktuellsten Ergebnissen, Storys, Interviews und Hintergründen zu versorgen.

Auch wenn diese Saison unter den Zeichen der Corona-Pandemie auch für die Berichterstattung sicherlich eine schwierige werden wird, wollen wir Ihnen versichern, dass wir alles tun, um eine möglichst lückenlose, zeitnah aktuelle und einzigartige Berichterstattung von den Rennstrecken zu ermöglichen.

 

Text: skionline

Bild: Archivbild skionline

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Redaktion skionline

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