Olympics Weltcup_Damen

Der Yanqing-Schnee fordert ein weiteres Opfer

Nina_O_Brien_wurde_in_China_operiert

Nina O’Brien (USA), die bei den Olympischen Spielen in Yanqing beim RS der Damen auf der Zielgeraden stürzte, wurde kurz nach ihrem Crash in China operiert. Die Amerikanerin leidet an einer offenen Fraktur am Schienbein. Ihr Bruch wurde bei der ersten OP stabilisiert und die Athletin wird sich nach ihrer Rückkehr in die USA weiteren OPs unterziehen. „Ich bin im Moment ein bisschen untröstlich. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich um mich gekümmert haben, besonders bei denen, die im Ziel zu mir geeilt sind“, sagte O’Brien trotz der schmerzhaften Verletzung lächelnd via Instagram.

Die alpinen Rennen in Peking 2022 werden auf 100 % Kunstschnee ausgetragen. Der gewählte Austragungsort ist von Natur aus sehr trocken und es regnet oder schneit in der Gegend selten. Es ist klar, dass viele Athleten mit dem Aufbau ihres Materials zu kämpfen haben. Unter anderem sagte Alice Robinson kürzlich, dass sie mit den Bedingungen, die sie noch nie erlebt hat, zu kämpfen hat. „Ich bin sehr enttäuscht über das RS-Rennen. Die neuen und anderen Schneeverhältnisse haben mir zu schaffen gemacht, ich konnte einfach kein Gefühl für den Schnee finden“, teilte Robinson in einem Posting bei Insta mit.

Aufgrund der Pandemie-Situation und Chinas strikter Covid-Politik gab es vor den Olympischen Spielen keine Rennen auf den alpinen Pisten von Yanqing. Alle geplanten und normalerweise obligatorischen Testveranstaltungen wurden abgesagt. Dies stellt eine noch größere Herausforderung dar, die Rennen zu meistern und erhöht höchstwahrscheinlich auch das Verletzungsrisiko.

Wir wünschen Nina O’Brien gute Besserung.

Quelle: Insta Nina O’Brien

Foto: Insta Nina O’Brien

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Elina Kalela

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