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Die Damen-Speed-Saison startet in Lake Louise

Nicole Schmidhofer ist eine der Favoriten und die aktuellste Proponentin eines Phänomens in Lake Louise, wo auch diesmal Freitag und Samstag jeweils eine Abfahrt (20.30 Uhr MEZ) sowie am Sonntag (19.00 Uhr MEZ) ein Super-G auf dem Programm steht. Bei den zehn vergangenen Auflagen hat – vor allem dank Vonn – acht Mal eine Läuferin beide Abfahrten gewonnen. Nur 2014 (Tina Maze bzw. Vonn) sowie 2017 (Cornelia Hütter/Shiffrin) war das anders.

Doch dieses Jahr ist  die Konkurrenz groß. Weltmeisterin Ilka Stuhec ist zurück, wie auch Sofia Goggia. Michelle Gisin, Tina Weirather und Corine Sutter wollen sich auch an der Spitze mitmischen. Mikaela Shiffrin will es nun auch in der Abfahrt wissen. Denn die Weltcup-Kugel für die schnellste Alpinski-Disziplin ist die einzige, die der 24-jährigen US-Amerikanerin noch fehlt. Das „Wohnzimmer“ ihrer zurückgetretenen Landsfrau Lindsey Vonn (18 Siege) ist auch für Technik-Ass Shiffrin eine ideale Startrampe. 2017 gewann Shiffrin hier ihre erste und bisher einzige Abfahrt, exakt ein Jahr später schrieb sie dort mit ihrem ersten Sieg in einem Super-G überhaupt Skigeschichte. Kristall im Super-G folgte, deshalb ist die Abfahrtskugel in diesem WM-losen Winter Shiffrins erklärtes Ziel. Wenige Tage nach ihrem 62. Weltcupsieg im Slalom von Killington geht die Ausnahme-Rennfahrerin in Kanada besonders motiviert an den Start.

Um die Abfahrtskugel wollen freilich auch Italiens Olympiasiegerin Sofia Goggia und Co. mitfighten. Und auch der Ehrgeiz der ÖSV-Damen ist angefacht.  „Die Erwartungen sind hoch. Die Messlatte liegt weit oben und die anderen wollen uns in den Allerwertesten treten“, ist Roland Assinger (Trainer) bewusst.

Quelle: APA

video: skionline

Foto: skionline

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Elina Kalela

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